US-Präsident Donald Trump spricht mal wieder an Bord der Air Force One mit Reportern – Andrew und Aliens geraten dabei in den Fokus.
„Geheime Informationen“Trump attackiert Obama für Alien-Aussage – und spricht über Andrew

US-Präsident Donald Trump tanzt nach seiner Rede auf einer Kundgebung bei der Coosa Steel Corporation in Rome, Georgia. (Archivbild)
Copyright: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Flüge mit der Präsidentenmaschine Air Force One nutzt US-Präsident Donald Trump gerne, um mit Reportern zu sprechen – so auch an diesem Donnerstag. Dabei äußerte sich der Republikaner gleich zu mehreren Themen. Im Fokus standen jedoch vor allem zwei große Nachrichten aus dieser Woche: die vorübergehende Festnahme des britischen Ex-Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor und die Aussagen des früheren US-Präsidenten Barack Obama über die Existenz außerirdischen Lebens.
Ex-Prinz Andrews kurzzeitige Festnahme sei „sehr traurig“, erklärte Trump nun im Gespräch mit den Journalisten an Bord der Air Force One. Der Vorgang sei „eine Schande“ und „sehr schlecht für die königliche Familie“, fügte der US-Präsident hinzu.
Donald Trump sieht sich durch Epstein-Akten „vollständig entlastet“
Der Bruder von König Charles III. war durch die jüngste Veröffentlichung neuer Epstein-Akten noch stärker unter Druck geraten. Es besteht der Verdacht, dass Andrew in seiner Zeit als britischer Handelsgesandter möglicherweise vertrauliche Berichte an Epstein weitergab.
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Trump bekräftigte unterdessen, er selbst sehe sich durch die Epstein-Akten „vollständig entlastet“. Der Name des Präsidenten taucht in den Akten tausende Male auf. Ein persönliches Fehlverhalten konnte ihm bisher allerdings nicht nachgewiesen werden.
Donald Trump reagiert auf Barack Obamas Aussagen über Aliens
Epstein stand unter Verdacht, mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen sexuell missbraucht und teils an Prominente wie Andrew vermittelt zu haben. Er wurde 2008 erstmals verurteilt, weil er eine Minderjährige zur Prostitution angestiftet hatte. Wegen eines umstrittenen Deals mit der Staatsanwaltschaft erhielt er damals aber nur eine 18-monatige Haftstrafe. Nach einer erneuten Festnahme wurde Epstein 2019 schließlich tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden. Nach offiziellen Angaben beging er Suizid.
Ausführlicher äußerte sich Trump an Bord der Präsidentenmaschine derweil zu außerirdischen Lebensformen und entsprechenden Aussagen von Barack Obama. Der frühere US-Präsident hatte in einem Podcast in der letzten Woche mit Blick auf Aliens erklärt: „Sie existieren, aber ich habe sie nicht gesehen.“ Die Worte bekamen viel Aufmerksamkeit. Obama reagierte auf den Wirbel und meldete sich bei Instagram noch einmal zu Wort.
Trump attackiert Obama: „Das darf er nicht tun“
„Statistisch gesehen ist das Universum so riesig, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass es dort Leben gibt“, schrieb der Demokrat in seinem Beitrag. „Aber die Entfernungen zwischen den Sonnensystemen sind so groß, dass die Wahrscheinlichkeit, dass wir von Außerirdischen besucht wurden, gering ist, und ich habe während meiner Präsidentschaft keine Hinweise darauf gesehen, dass Außerirdische Kontakt mit uns aufgenommen haben. Wirklich!“
Trump warf Obama nun vor, geheime Informationen über die Existenz von Außerirdischen preisgegeben zu haben. „Er hat das aus geheimen Informationen genommen … Das darf er nicht tun“, sagte der Republikaner nun auf dem Flug nach Georgia. Obama habe einen „großen Fehler“ gemacht, erklärte der Republikaner weiter. Auf die Frage, ob er selbst Beweise für die Existenz von Aliens gesehen habe, entgegnete der Präsident: „Ich weiß nicht, ob sie echt sind oder nicht.“
Trump kündigt Veröffentlichung von Alien-Akten an
Später legte Trump dann auf seiner Plattform Truth Social noch einmal nach. „Aufgrund des enormen Interesses“ werde er Kriegsminister Pete Hegseth anweisen, „mit der Identifizierung und Freigabe von Regierungsakten zu beginnen, die sich auf außerirdisches Leben, unbekannte Luftphänomene und unbekannte Flugobjekte sowie alle anderen Informationen beziehen“, kündigte Trump dort an. Es gehe um Akten, die mit diesen „hochkomplexen, aber äußerst interessanten und wichtigen Themen“ in Zusammenhang stünden, behauptete Trump.
Zuspruch bekam der US-Präsident dafür aus beiden politischen Lagern. „Als Vorsitzende der Task Force, die diese Themen untersucht, bin ich unglaublich dankbar dafür, dass Sie das tun! Ich freue mich darauf, all die Aufnahmen, Fotos und Berichte mit der Öffentlichkeit durchzugehen“, schrieb etwa die republikanische Kongressabgeordnete Anna Paulina Luna. Der demokratische Senator John Fetterman sprach unterdessen gegenüber Fox News von einer „fantastischen“ Entscheidung des US-Präsidenten. (mit afp)

