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„Ist schwerer geworden“FC-Trainer Kwasniok nimmt Said El Mala in Schutz

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Said El Mala im FC-Dress.

Said El Mala hat nach einem sensationellen Saisonstart etwas nachgelassen. 

Kölns Shootingstar ist kein Unbekannter mehr. Das hat auch für ihn Folgen.

Alle Blicke beim 1. FC Köln richten sich seit Wochen auf Said El Mala. Auf die häufigste Personalfrage hat Lukas Kwasniok oft nur eine Antwort: „Lasst euch überraschen“, sagte der Trainer des 1. FC Köln zu den Spekulationen, ob der Kölner Shootingstar in der Startformation steht oder nicht.

So hält es der FC-Coach auch vor der Partie gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Wie in allen 22 Bundesligaspielen wird El Mala auch diesmal wieder zum Einsatz kommen. Bislang stand er neunmal in der Startelf und kam zu 13 Einsätzen von der Reservebank.

Gegner haben Said El Mala auf dem Zettel

Dabei ist die Bilanz des 19 Jahre alten Offensivkünstlers wesentlich besser, wenn er als Einwechselspieler zum Einsatz kommt. Da gelangen ihm vier Treffer und drei Assists. Als Spieler in der Startformation erzielte er nur drei Treffer. Kwasniok erinnert an sein Alter und dass sich auch ein sehr talentierter Spieler noch entwickeln müsse. 

„Es ist für ihn auch schwerer geworden, egal ob er von Beginn an spielt oder nicht. Die Gegner stellen sich viel mehr auf ihn ein“, befand Kwasniok. „Das wird der nächste Schritt für ihn, sich unter erschwerten Bedingungen durchzusetzen. Dann kann er für uns ein ganz entscheidender Faktor sein“, sagte der Kölner Trainer. In der Hinrunde erzielte El Mala den 1:0-Siegtreffer beim überraschenden Erfolg in Hoffenheim. Damals stand der in der Startelf.

Said El Mala ist der neue Liebling der Fans des 1. FC Köln

In den letzten Monaten ist um den Flügelstürmer ein unglaublicher Hype entstanden. Er genießt jetzt schon Kultstatus bei den Fans und es gibt sogar schon einen Fangesang über ihn. Beim Rosenmontagszug waren auch alle Blicke auf ihn gerichtet.

Die Krönung seines rasanten Aufstiegs war die Nominierung für die A-Nationalmannschaft durch Bundestrainer Julian Nagelsmann, die seinen Status als eines der größten deutschen Talente untermauerte. Trotz des Hypes und der Vergleiche mit Vereinslegenden wie Lukas Podolski bleibt El Mala bescheiden und auf seine Leistung konzentriert. (mbr/dpa)