Bei Bauarbeiten war ein Blindgänger aufgetaucht. Der Einsatz hatte deutliche Auswirkungen auf den Verkehr.
Blindgängerfund in NeubrückWeltkriegsbombe im Kölner Osten ist entschärft

Das Foto zeigt Sarah Kück (Einsatzleitung Kommunaler Ordnungsdienst der Stadt Köln), Marcel Biewald (KBD), Michael Hilgers (KBD) und Nadine Kordowski (KOD) mit der entschärften Weltkriegsbombe.
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Ein Bombenfund aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Mittwoch (4. Februar) für einen Großeinsatz im rechtsrheinischen Köln gesorgt. Bei Sondierungsarbeiten war am Vormittag im Bereich Rather Kirchweg/Pohlstadtsweg in Neubrück auf der Grenze zu Brück ein Blindgänger entdeckt worden. Es handelte sich um eine amerikanische Zweieinhalb-Zentner-Bombe mit einem Gewicht von 125 Kilo und Heckaufschlagzünder.

Der Evakuierungsradius rund um den Bombenfund in Neubrück betrug 300 Meter.
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Der Blindgänger musste sofort entschärft werden. Dafür war der Bereich weiträumig abgesperrt und evakuiert worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und das Ordnungsamt der Stadt Köln waren vor Ort. Der Gefahrenbereich wurde mit einem Radius von 300 Metern festgelegt.
Geflüchtetenunterkunft betroffen – keine Anlaufstelle
Von der Evakuierung betroffen war unter anderem eine Geflüchtetenunterkunft mit 73 Menschen. Gegen 14 Uhr wurde die Freigabe zur Entschärfung erteilt – dabei war die erste Information über den Bombenfund um 12 Uhr veröffentlicht worden. Weil sich aber nur wenige Menschen in dem Bereich befanden, lief die Evakuierung rasch ab. Und auch die Entschärfung: Um 14.20 Uhr meldete die Stadt Köln bereits erfolgreichen Vollzug.
„Die Zweieinhalb-Zentner-Weltkriegsbombe wurde erfolgreich entschärft. Sämtliche Sperrungen werden schrittweise aufgehoben“, schrieb die Pressestelle. Alle öffentlichen Verkehrsmittel konnten auch wieder ohne Einschränkungen fahren, genauer: die Buslinien 157 und 179. (sbo)

