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„Jeder Schluck spart Plastik“Trinkwasserspender in Köln sind wieder in Betrieb

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Trinkwasserbrunnen im Takufeld

Ein Trinkwasserbrunnen im Takufeld (Archiv)

Die öffentlichen Trinkwasserspender wurden aus der Winterpause geholt - knapp ein halbes Jahr lang laufen sie nun wieder ununterbrochen.

Pünktlich zu den steigenden Frühlingstemperaturen sind seit Anfang April die öffentlichen Trinkwasserspender in Köln wieder aktiv. Die 16 Spender, die an unterschiedlichsten Orten im Stadtgebiet stehen und von Rhein-Energie und der Stadt betrieben werden, liefern Kölnerinnen, Kölnern und Besuchern bis zum Herbst kostenlos Trinkwasser direkt aus der Leitung. Dieses kann in Flaschen oder andere Behälter abgefüllt werden. Die Rhein-Energie hatte die Trinkwasserspender in der Winterpause von Oktober bis Ende März gewartet, jetzt wurden sie wieder in den Parks und auf den Plätzen aufgebaut.

Neben fünf Standorten in der Innenstadt gibt es je zwei Anlagen in den Bezirken Porz, Nippes und Chorweiler, weitere stehen in Mülheim, Kalk, Rodenkirchen, Ehrenfeld und Lindenthal. Die genauen Standorte der Trinkwasserspender sind online auf der Webseite der Stadt Köln abrufbar.

Köln: Darum laufen die Trinkwasserspender ununterbrochen

Der Durchfluss der Wasserspender sei bewusst niedrig gehalten. Dadurch ist der Wasserverbrauch laut Versorger „nicht verschwenderisch“, obwohl die Trinkwasserspender ununterbrochen laufen. Das müssen sie aus hygienischen Gründen: Stehendes Wasser in den Leitungen kann sich erwärmen und verkeimen.

Seit 2020 sind die Trinkwasserspender in allen Kölner Stadtbezirken vertreten. Jede Anlage kostet rund 14.000 Euro – inklusive Herstellung, Wartung und Instandhaltung, Einlagerung im Winter und Entwässerung. Die Rhein-Energie plant, das Netz weiter auszubauen. (tli)