Der Fahrer schwebt nach dem Unfall am 8. März nicht mehr in Lebensgefahr. Der Fall liegt jetzt bei der Kölner Staatsanwaltschaft.
Schwerer Unfall in KölnAuto fuhr in den Rhein – Kein Hinweis auf technischen Fehler

Der Unfallwagen, ein schwarzer BMW, wurde am 9. März aus dem Rhein geborgen. Die Polizei hat das Fahrzeug umfassend untersucht.
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Der schwere Unfall, bei dem ein 26-jähriger Mann und seine Beifahrerin in der Nacht zum 8. März mit ihrem Auto eine Absperrung durchbrochen hatten und in den Rhein gerollt waren, geht nicht auf ein technisches Versagen des Autos zurück.
An dem Unfallfahrzeug, einem BMW, gab es einer Polizeisprecherin zufolge keinen Schaden, der beispielsweise auf defekte Bremsen geschlossen hätte. Der Wagen sei umfassend überprüft worden, teilte eine Polizeisprecherin mit. „Der Fall liegt jetzt zu weiteren Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft.“ Neue Erkenntnisse zur möglichen Unfallursache gebe es darüber hinaus nicht.
Am Niederländer Ufer auf Höhe des Musical Domes war der BMW mit zwei Insassen in den Fluss gefahren und abgesunken. Ein Augenzeuge hatte gedankenschnell auf Hilferufe aus dem Wasser reagiert und die 21-jährige Beifahrerin gerettet.
Der Fahrer war von der Feuerwehr eineinhalb Kilometer stromabwärts auf Höhe der Zoobrücke gefunden und wiederbelebt worden. Er schwebte in Lebensgefahr und musste auf der Intensivstation einer Kölner Klinik behandelt werden. In Lebensgefahr schwebt der Fahrer inzwischen nicht mehr. Über seinen Gesundheitszustand informierte die Polizei aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht.

