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Medizinische InnovationKölner St.-Vinzenz-Krankenhaus führt neues System für Herzpatienten ein

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Herzkatheteruntersuchung mit der neuen Diagnose-Plattform „IntraSight Plus“ von Philips im Kölner St.-Vinzenz-Krankenhaus.

Herzkatheteruntersuchung mit der neuen Diagnose-Plattform „IntraSight Plus“ von Philips im Kölner St.-Vinzenz-Krankenhaus.

Das Krankenhaus der Cellitinnen ist weltweit das erste, in dem die Firma Philips ihre neue Diagnose-Plattform installiert. 

Ein 63-jähriger Mann, der am vergangenen Wochenende plötzlich über Brustschmerzen klagte und im Beisein des Rettungsdienstes einen Kreislaufstillstand erlitt, war am Donnerstag der erste Herzpatient, der im Kölner St.-Vinzent-Krankenhaus der Cellitinnen mit Hilfe einer neuen, als Neuheit präsentierten Diagnose-Plattform für Herzkatheteruntersuchungen behandelt wurde. Er habe „auf ganzer Linie von den neuen, hochmodernen Möglichkeiten profitiert“, sagte Jan-Malte Sinning, Chefarzt der Kardiologie und Rhythmologie im St. Vinzenz.

Der Mann war erfolgreich reanimiert und mit einer ersten Herzkatheter-Behandlung, bei der drei Stents eingesetzt wurden, stabilisiert worden. Dabei habe man jedoch zwei weitere höhergradige Engstellen gefunden. Diese wurden dann am Donnerstag beim ersten Einsatz der „IntraSight Plus“ von Philips behoben. Das neue System habe sich hierfür besonders angeboten, „weil man ganz besonders gut drei Modalitäten für die optimale Behandlung miteinander kombinieren kann“, sagte Sinning. „Die Gefäßdarstellung, also die Angiographie, die Messung des Blutflusses vor und hinter der Engstelle, genannt Hämodynamik, und die Ultraschalluntersuchung im Gefäß.“

Mit diesen drei in einer Darstellung vereinten Parametern lasse sich sehr genau bestimmen, wie groß und wie lang eine Engstelle ist. „Wir konnten perfekt sehen, wie die Engstelle aussieht und danach bestimmen, wie der Stent beschaffen sein muss“, erklärte Sinning: „Kurz bedeutet das: weniger Stents, optimale Platzierung, länger infarktfrei.“ Auf die  Erstinstallation in Köln sei man sehr stolz, hieß es in einer Mitteilung des St. Vinzenz: „Das zeigt das besondere Vertrauen in unsere kardiologische Expertise und den Standort Deutschland.“