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Frau rief am Fenster um HilfeFeuer in Wohnhaus in Lindenthal – Ehepaar lebensgefährlich verletzt

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In Lindenthal ist die Feuerwehr am Donnerstagabend zu einem Großeinsatz ausgerückt.

Feueralarm in Köln-Lindenthal: In einem Wohnhaus im Weyertal hat es am Donnerstagabend lichterloh gebrannt. Wie Feuerwehr und Polizei erklärten, wurden zwei Menschen aus der brennenden Wohnung im 3. Obergeschoss gerettet. Sie wurden schwer verletzt. Zur Ursache des Feuers gibt es noch keine Informationen.

Frau rief am Fenster um Hilfe – Zweite Person als vermisst gemeldet

Aufgrund der starken Rauchentwicklung waren am Donnerstagabend gegen 20.54 Uhr mehrere Notrufe bei der Polizei eingegangen. „Eine weibliche Person stand hierbei hilferufend an einem Fenster. Eine zweite Person wurde als vermisst gemeldet“, berichtet ein Pressesprecher der Feuerwehr Köln.

Die Feuerwehr im Einsatz mit einer Drehleiter. Der Brandgeruch aus der Straße Weyertal war noch weit entfernt bemerkbar.

Die Feuerwehr im Einsatz mit einer Drehleiter. Der Brandgeruch aus der Straße Weyertal war noch weit entfernt bemerkbar.

Die Frau am Fenster konnte über eine Drehleiter gerettet werden. Auch der vermisste Senior konnte aus dem hinteren Teil der Wohnung geholt werden. Die beiden 87-Jährigen erlitten lebensgefährliche Verletzungen und müssen in der Uniklinik behandelt werden.

Starke Rauchentwicklung bei Brand in Lindenthal – Aufwendige Nachlöscharbeiten

Der Busverkehr der Linien 136 und 146 wurde zwischenzeitlich eingeschränkt. Die Haltestellen Hildegardis-Krankenhaus (liegt rund 50 Meter vom Brandort entfernt) und Wiso-Fakultät wurden nicht angefahren.

Einsatzkräfte der Kölner Feuerwehr vor dem brennenden Haus im Weyertal.

Einsatzkräfte der Kölner Feuerwehr vor dem brennenden Haus im Weyertal.

Zeugen berichteten, dass der Rauch auch einige Hundert Meter entfernt zu riechen war. Der Feuerwehr gelang es, das Übergreifen der Flammen auf das Nachbarhaus und auf die weiteren Wohnungen in dem Mehrparteienhaus zu verhindern.

Bis in die Nacht fanden noch aufwendige Nachlöscharbeiten statt, da die Dachhaut des Wohnhauses zum Ablöschen von Glutnester geöffnet werden musste, berichtete ein Pressesprecher der Feuerwehr Köln abschließend. (jv)