Die Gesamtschule Dellbrücker Mauspfad ist nun eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, mit Günter Wallraff als Paten.
Günter Wallraff ist PateGesamtschule Dellbrücker Mauspfad in Netzwerk gegen Rassismus aufgenommen

Die Gesamtschule Dellbrücker Mauspfad ist nun eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, mit Günter Wallraff als Paten.
Copyright: Gesamtschule Dellbrücker Mauspfad
Die Gesamtschule Dellbrücker Mauspfad ist in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen worden. Damit verspricht sie, sich stetig mit den Themen Rassismus, Mobbing und Gleichberechtigung auseinanderzusetzen. Das Netzwerk ist ein Projekt für alle Schulmitglieder und ermöglicht ihnen, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten. Und zwar, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden.
Unterstützt werden die Schulen von 130 Koordinierungsstellen und rund 400 außerschulischen Kooperationspartnern. Nahezu 5.000 Schulen mit weit über 2,5 Millionen Schülerinnen und Schülern sind deutschlandweit Teil des Netzwerks.
Und nun gehört auch die Gesamtschule in Köln-Dellbrück dazu. Als Paten konnte sie den Kölner Journalisten und langjährigen Kämpfer gegen Diskriminierung Günter Wallraff gewinnen, der zur Plakettenübergabe zu Gast war. Mit seinem jahrzehntelangen Engagement für Gerechtigkeit und Menschlichkeit sei er für die Schule ein starkes Vorbild. Das betonten auch die Schulsprecherinnen bei der Veranstaltung.
Köln-Dellbrück: Gesamtschule setzt sich gegen Rassismus und Mobbing ein
Im Zuge der Aufnahme in das Netzwerk gab es ein schulweites Projekt. In allen Klassen setzten sich die Schülerinnen und Schüler im Klassenrat und im Kernunterricht mit Fragen zu Rassismus, Diskriminierung und Zivilcourage auseinander und verfassten eigene Stellungnahmen. Aus allen Aussagen ist eine große „Courage-Kette“ entstanden, die symbolisch die gesamte Schulgemeinschaft verbindet und ein Zeichen für Respekt und Menschlichkeit setzen soll.
In einer Gesprächsrunde beantwortete Günter Wallraff zudem Fragen von Schülerinnen und Schülern, die zuvor im Unterricht – sowohl im Leistungskurs Sozialwissenschaften als auch im Kernunterricht – vorbereitet worden waren. Zu Beginn forderte Wallraff die Schülerinnen und Schüler auf, kritisch zu denken, mutig Fragen zu stellen, offen zu bleiben und andere Perspektiven und Gesellschaften zu verstehen. Anschließend beantwortete er zahlreiche Fragen und berichtete von seinem bewegten Leben sowie den Gefahren seiner investigativen Arbeit.

