Grund für Absackungen des Bahnsteigs sind Hohlräume unter der Haltestelle „Porz Markt“. Die bleibt jedoch noch lange Zeit gesperrt.
Ursache geklärtHaltestelle „Porz Markt“ bleibt noch Monate gesperrt

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) bauen für die Linie 7 auf Höhe des Glashüttenparks einen Ersatzbahnsteig in Fahrtrichtung Köln.
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Die Untersuchungen zur Ursache der Absackungen an der Stadtbahnhaltestelle „Porz Markt“ sind abgeschlossen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurde im Gutachten festgestellt, dass Holzreste von Trägerhohlwänden – auch unter Berliner Verbau bekannt – vom Bau des Gebäudes, das über der Haltestelle liegt, mittlerweile verrottet sind. Dadurch sind Hohlräume entstanden.
„Die festgestellten Schäden unterhalb des Bahnsteigs sind umfangreicher, als es zunächst den Anschein hatte“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Es zeigten sich Hohlräume und Unregelmäßigkeiten im Baugrund bis zu einer Tiefenlage von rund sechs Metern.
Ersatzbahnsteige und Sperrungen an der Haltestelle
Der Bahnsteig der Stadtbahnhaltestelle war zunächst im Juli 2025 in Fahrtrichtung Zündorf gesperrt worden. Ein Ersatzbahnsteig wurde auf Höhe des Parkplatzes an der Mühlenstraße errichtet. Kurz danach wurde am 22. August vorigen Jahres auch der Bahnsteig in Fahrtrichtung Köln gesperrt. Zunächst gab es einen Bus-Shuttle zur Haltestelle „Steinstraße“. Um den Fahrgastwechsel zu vereinfachen, wurde Ende Oktober ein weiterer Ersatzbahnsteig gebaut. Er befindet sich rund 200 Meter von der regulären Haltestelle entfernt im neu eröffneten Glashüttenpark in Richtung Bergerbrücke.
Diese Ersatzbahnsteige müssen von Fahrgästen noch für ein paar weitere Monate genutzt werden. Denn wie die Verwaltung mitteilt, wird die Eröffnung der Haltestelle „Porz Markt“ noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. „Die Stadt Köln hat sich zum Ziel gesetzt, die regulären Bahnsteige zum Ende der Sommerferien 2026 wieder in Betrieb zu nehmen“, heißt es in der Mitteilung. Dies steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der fristgerechten Bereitstellung der benötigten Finanzmittel und einer fristgerechten Vergabe und Baudurchführung durch die noch zu beauftragenden Firmen.

