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Neuzugänge in der CitySchwedische Mode und Vibratoren auf Kölns teuersten Meilen

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Zwischen Nordsee und Calzedonia eröffnet im März ein Geske-Satisfyer-Store.

Zwischen Nordsee und Calzedonia eröffnet im März ein Satisfyer-Store. 

Ein Leerstand auf der Zeppelinstraße verschwindet, und auf der Schildergasse zieht ein für diese Lage ungewöhnlicher Mieter ein.

Die Kölner Innenstadt bekommt zwei Neuzugänge. In die seit Juni 2023 leerstehenden ehemaligen Räume des Schuhhauses Görtz auf der Zeppelinstraße wird die schwedische Modekette Lager 157 einziehen. Die Umbauarbeiten habe begonnen, die Eröffnung ist für Juni geplant. Lager 157 ist auf starkem Expansionskurs, in Deutschland gibt es erste Niederlassungen in Bremen und in Kaiserslautern. Weltweit sind bis Ende des Jahres 250 Geschäfte geplant.

Direkte Nachbarschaft zu Primark

Die Kette wirbt damit, qualitätvolle Kleidung zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Sie zieht auf der Zeppelinstraße in unmittelbare Nachbarschaft zum Modediscounter Primark mit seinen extrem niedrigen Preisen. Eigentümer des Hauses ist die Immobilientochter der Generali Versicherung. 

In die ehemaligen Räume des Schuhhauses Görtz auf der Zeppelinstraße zieht die schwedische Modekette Lager 157. Die Umbauarbeiten haben begonnen.

In die ehemaligen Räume des Schuhhauses Görtz auf der Zeppelinstraße zieht die schwedische Modekette Lager 157. Die Umbauarbeiten haben begonnen.

Auf der Schildergasse kündigt ein komplett pink beklebtes Schaufenster den neuen Mieter an. Im ehemaligen Ladenlokal der WMF-Haushaltswaren werden voraussichtlich ab März zwei Produktlinien angeboten: Hautpflegeprodukte der Firma Geske und Vibratoren von Satisfyer – die beiden deutschen Unternehmen gehören wirtschaftlich zusammen. In Berlin gibt es bereits drei dieser Läden in 1a-Lagen wie etwa dem Hackeschen Markt. In Düsseldorf eröffnete vor einigen Monaten eine Niederlassung auf der Flinger Straße in der Altstadt. Weitere Läden sollen folgen.

Satisfyer wurden bisher vor allem online verkauft

Satisfyer-Produkte sind auch in Drogerien erhältlich, der eigentliche Umsatz wurde aber bisher online gemacht. „Mit der Einrichtung von Läden betont die Firma die Bedeutung  des stationären Handels“, sagt Christian Heuchert von der JLL Immobilienberatung, die die Standorte in Düsseldorf und Köln vermittelt haben.

Die Läden seien sehr hochwertig eingerichtet. „Gerade bei sensiblen Themen wie Sexual Wellness wünschen sich viele Menschen ein angenehmes Umfeld, in dem sie sich informieren und beraten lassen können. Unsere Stores bieten genau da: eine positive Erlebniswelt, die sich ausschließlich um Selfcare dreht“, formuliert es Geschäftsführer Sven Pelka. „Wir normalisieren Sexual-Wellness-Produkte.“ Auf Deutsch: Man will raus aus der Schmuddelecke. Geplant ist unter anderem, wie in den anderen Städten auch, ein als Satisfyer verkleidetes Maskottchen auf der Schildergasse werben zu lassen.