Ein Mann aus Recklinghausen steht vor Gericht. Er soll seine Schwiegermutter mit einer List und dem Wunsch nach Kerzenschein in den Tod gelockt haben.
Verfahren in Bochum: Tödlicher Hinterhalt für Schwiegermutter?34-Jähriger aus Recklinghausen äußert sich zum Auftakt nicht

Der Angeklagte soll mit einer Schere zugestochen haben. (Symbolbild)
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Vor dem Landgericht in Bochum wurde am Montag das Hauptverfahren gegen einen 34-jährigen Mann aus Recklinghausen eröffnet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, gegen Ende September 2025 seine Schwiegermutter auf heimtückische Weise getötet zu haben. Zum Verhandlungsauftakt machte der Beschuldigte keine Angaben zu den Anschuldigungen, wie die dpa meldet.
Die Anklage legt dar, dass der Recklinghäuser seiner Schwiegermutter, die mit ihm unter einem Dach wohnte, am Tatabend eine Textnachricht schickte. Mit dieser soll er seinen Besuch angekündigt haben.
Besondere Bitte per Nachricht als Teil des Plans
Darüber hinaus habe er sie ersucht, die Küchenbeleuchtung auszuschalten und an ihrer Stelle eine Kerze zu entzünden. Die Anklagebehörde führt zudem an, dass er sie auch darum bat, die Tür zu ihrer Wohnung für ihn unverschlossen zu lassen.
In den Räumlichkeiten habe der 34-Jährige seine ahnungslose Schwiegermutter dann unvermittelt und mit Gewalt angegriffen. Laut der Anklageschrift fügte er ihr tödliche Verletzungen zu, indem er mit einem Objekt auf ihren Kopf einwirkte und zusätzlich mit einem Messer sowie einer Schere zustach.
Das Schwurgericht in Bochum hat für das Verfahren bereits Termine für die Verhandlungstage bis Ende Mai festgelegt.
(red)
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