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Vier Jahre Haft49-Jähriger nach Messerattacke aus Eifersucht verurteilt

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Land- und Amtsgericht Düsseldorf

Gericht ahndet Eifersuchtsattacke mit vier Jahren Haft (Archivbild)

Weil er den neuen Lebensgefährten seiner früheren Freundin mit einem Messer angriff, wurde ein Mann in Düsseldorf verurteilt. Die Richter gehen von einem Tötungsversuch aus.

In Düsseldorf ist ein 49-Jähriger zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt worden, weil er aus Eifersucht eine lebensbedrohliche Messerattacke begangen hatte. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet, sahen die Richter die Tatbestände des versuchten Totschlags sowie der gefährlichen Körperverletzung als erfüllt an.

Der Angriff durch den Verurteilten fand Ende Oktober 2025 statt, als er in Düsseldorf den neuen Freund seiner ehemaligen Partnerin auf der Straße attackierte. Der 46-jährige Mann trug durch diverse Messerstiche potenziell tödliche Wunden davon.

Beschuldigter weist Tötungsvorsatz zurück

Während des Prozesses gestand der deutsche Beschuldigte die Tat, bestritt aber eine Absicht zur Tötung. Er gab an, seinem Rivalen nur „eine Lektion erteilen“ zu wollen. Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht und ging von einem versuchten Tötungsdelikt aus.

Die Trennung der Frau von dem 49-Jährigen nach einer langen Beziehung war nur wenige Monate vor der Tat erfolgt. Das ehemalige Paar bewohnte jedoch weiterhin dieselbe Wohnung. Am Tag des Angriffs gerieten die Männer dort in einen Streit, woraufhin der Verurteilte im Anschluss zu einem Küchenmesser griff und seinen Kontrahenten draußen angriff.

Urteil ist noch nicht final

Seitens der Anklage wurde eine Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren gefordert, wohingegen der Nebenkläger auf sechs Jahre plädierte. Der Anwalt des Beschuldigten sprach sich für ein mildes Strafmaß aus. Rechtskraft hat das Urteil bislang nicht erlangt. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.