Gericht bestätigt AusweisungRaser von Moers droht nach tödlichem Rennen Abschiebung

«Raser von Moers» droht Abschiebung
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Ein Gericht hat die Abschiebung eines Mannes bestätigt, der wegen eines illegalen Autorennens mit Todesfolge verurteilt wurde, obwohl er in Deutschland geboren ist.
Dem als „Raser von Moers“ bekannt gewordenen Mann steht die Abschiebung bevor, obgleich er in Deutschland zur Welt kam und hier aufwuchs. Gegen den 28 Jahre alten Kosovaren aus Duisburg wurde eine fünfjährige Haftstrafe rechtskräftig verhängt, da er ein verbotenes Autorennen mit tödlichem Ausgang verursacht hatte.
Die Stadt Duisburg treibt seine Ausweisung voran. Dagegen hatte der 28-Jährige juristisch Widerspruch eingelegt, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet.
Verwaltungsgericht bestätigt Rechtmäßigkeit
Nach einer Verhandlungsdauer von rund zwei Stunden am Verwaltungsgericht in Düsseldorf gelangte Richter Dennis Weishaupt zu der Feststellung: „Ich halte die Ausweisung insgesamt für rechtmäßig und angemessen.“
Fatale Kollision an Ostern 2019
Der zum damaligen Zeitpunkt 21-Jährige legte ein extrem unachtsames und riskantes Fahrverhalten an den Tag, als er am Ostersonntag 2019 mit einer Geschwindigkeit von 167 statt der zulässigen 50 Stundenkilometer in Moers fuhr. Trotz einer Notbremsung konnte er dem Fahrzeug einer 42-jährigen Mutter von zwei Kindern nicht mehr ausweichen. Die Frau erlag 40 Stunden nach dem Zusammenstoß ihren Verletzungen (Az.: 7 K 8657/25; 7 L 3070/25). (red)
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