Was für Szenen aus Freiburg: Nach dem Finaleinzug in die Europa League lagen sich die Fans in der Kurve in den Armen - samt Trainer Julian Schuster. Da bekam selbst RTL-Experte Lothar Matthäus Gänsehaut.
„Einmalig, und ich habe schon viel erlebt“Lothar Matthäus fehlen im Freiburger Jubel die Worte

Lothar Matthäus begleitete für RTL das Europa-League-Halbfinale zwischen dem SC Freiburg und Sporting Braga. (Bild: Getty Images / Selim Sudheimer)
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Das Märchen des SC Freiburg in der Europa League geht weiter. Im Halbfinal-Rückspiel gegen den SC Braga setzten sich die Breisgauer mit 3:1 durch und greifen nach dem ersten europäischen Titel der Vereinsgeschichte. Ein Garant für diese Erfolgsgeschichte ist zweifelsohne Trainer Julian Schuster. Dieser war nach dem Triumph plötzlich in der Kurve inmitten von Freiburg-Fans zu sehen. Die RTL-Kameras fingen die frenetisch jubelnde Menge ein, die den Fußball-Evergreen „Oh, wie ist das schön“ intonierten - mit Schuster unter ihnen.
Diese Szenen ließen auch RTL-Experte Lothar Matthäus nicht kalt. „Es ist für mich einmalig, und ich habe schon viel erlebt“, gab sich der Rekordnationalspieler emotional. „Was jetzt hier los ist“, fehlten dem Ex-Kicker die Worte. Er fügte nur noch hinzu: „Wir haben das Glück, dabei zu sein.“ Moderator Florian König sah es ähnlich. Über den jubelnden Schuster sagte er: „Dafür macht man das Ganze doch letztlich, um einfach mal diese Glückseligkeit zu spüren.“
Lothar Matthäus über Freiburger Trainer: „Das Bad in der Menge hat er mehr als verdient“

Nach dem gelungenen Einzug ins Finale der Europa League strahlte Julian Schuster, der Trainer des SC Freiburg, über beide Ohren. (Bild: Getty Images / Daniela Porcelli)
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„Diesen Moment soll auch einmal ein Trainer genießen, der gelobt wird von allen Seiten“, gönnte Lothar Matthäus dem Freiburger Coach die unmittelbare Bestätigung der Fans. Schuster sei einer, „der sich zurückhält und die Mannschaft in den Vordergrund schiebt“, lobte er den Trainer. Folglich schloss Matthäus: „Das Bad in der Menge hat er mehr als verdient.“ Das sah auch König so, der hinzufügte: „Auch sein Vorgänger Christian Streich wird platzen vor Stolz.“
Der einstige Freiburger Kapitän hatte im vergangenen Sommer die Nachfolge von Klublegende Streich angetreten. Während die Breisgauer in der Bundesliga noch mit Frankfurt um den Einzug ins internationale Geschäft kämpfen, eilte die Mannschaft in der Europa League von Sieg zu Sieg. Im Finale gegen Aston Villa (Mittwoch, 20. Mai, 21 Uhr, live bei RTL) können die Freiburger ihre Saison krönen - und die erstmalige Qualifikation für die Champions League in der kommenden Saison klarmachen.
„Das wird für alle Ewigkeit bleiben“, kämpfte Julian Schuster im Interview nach dem Halbfinal-Sieg mit den Tränen. Gleichzeitig betonte der 41-Jährige: „Das Allerwichtigste ist in solchen Momenten, genau zu wissen, wer man ist. Das ist ein Punkt, der für mich arg wichtig ist.“ (tsch)
