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Seltener Auftritt bei TrauerfeierEnya zeigt sich an der Seite von U2-Star Bono

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Enya bei einem seltenen Auftritt in Berlin.

Enya bei einem seltenen Auftritt in Berlin. (Archivbild von 2008)

Gemeinsam mit zahlreichen Stars erwies die für ihre Zurückgezogenheit bekannte Sängerin Enya ihrer Schwester Moya Brennan die letzte Ehre.

Die irische Sängerin Enya, die als äußerst medienscheu gilt, hat am Freitag (17. April 2026) ihre Schwester Moya Brennan auf ihrem letzten Weg begleitet. Wie die „Daily Mail“ berichtet, fand die Trauerfeier für die im Alter von 73 Jahren verstorbene Musikerin in der Kirche St. Patrick in Meenaweal (Grafschaft Donegal) statt.

Enya ehrt gestorbene Schwester Moya Brennan

Die unter ihrem bürgerlichen Namen Eithne Pádraigín Ní Bhraonáin erschienene Sängerin wurde von Angehörigen unterstützt und verbarg ihre Augen hinter einer dunklen Sonnenbrille. Zu ihrem schwarzen Mantel trug sie eine silberne Brosche.

Unter den promimenten Trauernden befanden sich auch Andrea Corr von der Gruppe The Corrs sowie die komplette Besetzung von U2. Sänger Bono wurde von seinen Bandkollegen The Edge, Adam Clayton und Larry Mullen begleitet.

Bono und U2-Kollegen nehmen Abschied von Clannad-Legende

Zahlreiche Weggefährten zollten der Verstorbenen Tribut. Bono, der gemeinsam mit Clannad den Erfolgstitel „In a Lifetime“ einspielte, erklärte: „Moya ging wie ein Engel durch diese Welt, und jetzt ist sie wieder bei ihresgleichen.“

Auch der irische Regierungschef Micheál Martin würdigte die Verstorbene auf dem Netzwerk X als „ikonische irische Stimme“. Mary Lou McDonald, die Vorsitzende von Sinn Fein, ergänzte, dass die Musik von Brennan „die Herzen und die Vorstellungskraft von Menschen in ganz Irland und auf der ganzen Welt berührt“ habe.

Enya lebt äußerst zurückgezogen – letzter großer Auftritt 2017

Enya gilt als äußerst medienscheu. Bevor sich der irische Weltstar über Jahre weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückzog, lag ein Höhepunkt ihrer Karriere im Jahr 2017. Im Februar dieses Jahres zeigte sich die Sängerin überraschend bei den 59. Grammy Awards in Los Angeles. In einer fließenden weißen Robe betrat sie den roten Teppich im Staples Center, ihr Album „Dark Sky Island“ war in der Kategorie Best New Age Album nominiert.

Es folgten nur noch vereinzelte Kurzinterviews für die US-Presse, in denen sie Einblicke in ihr isoliertes Schaffen gab, bevor sie nach ihrer Rückkehr nach Irland jegliche Promotion einstellte. Seit diesem Auftritt im Scheinwerferlicht von Hollywood blieb es um das „Phantom von Manderley Castle“ bis zu den jüngsten privaten Sichtungen in ihrer Heimat Donegal vollkommen still.