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Royale AnsagePrinz Harry sieht sich weiter als Teil der Königsfamilie

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Prinz Harry (41) nimmt im ukrainischen Butscha nahe Kiew an einer Demonstration der Minenräumungsorganisation Halo Trust teil. Dafür kommen KI-gestützte Drohnen und Roboter zum Einsatz.

Prinz Harry (41) nimmt im ukrainischen Butscha nahe Kiew an einer Demonstration der Minenräumungsorganisation Halo Trust teil. Dafür kommen KI-gestützte Drohnen und Roboter zum Einsatz.

Prinz Harry setzt sich in der Ukraine gegen Landminen ein und bekräftigte dabei seine Zugehörigkeit zum britischen Königshaus.

Um sich für die Beseitigung von Landminen zu engagieren, reiste Prinz Harry in die Ukraine und tritt damit in die Fußstapfen seiner Mutter, Prinzessin Diana. In Butscha, einem Ort nahe Kiew, traf er am Freitag ein Team zur Minenräumung der Hilfsorganisation „Halo Trust“.

Im Verlauf seiner Reise sprach Harry über seine Position im britischen Königshaus. Ein Journalist fragte, ob die Titulierung als „kein arbeitendes Mitglied der königlichen Familie“ richtig sei, worauf er bestimmt mit „Nein“ antwortete. Er fügte laut „bild.de“ hinzu: „Ich werde immer Teil der königlichen Familie sein.“

Prinz Harry: „Ich werde immer Teil der königlichen Familie sein“

Im Jahr 2020 hatte sich Harry von seinen royalen Aufgaben verabschiedet. Er wohnt seither zusammen mit seiner Gattin Herzogin Meghan sowie den gemeinsamen Kindern Archie und Lilibet im US-Bundesstaat Kalifornien. Weder Meghan noch seine Kinder waren mit ihm in die Ukraine gereist.

Prinz Harry geht im November 2019 über ein Minenfeld in Dirico, Angola, daneben ein Archivbild vom 15.01.1997 von seiner Mutter Diana, die während ihrer Afrikareise über ein Minenfeld in Huambo, Angola, geht.

Prinz Harry geht im November 2019 über ein Minenfeld in Dirico, Angola, daneben ein Archivbild vom 15.01.1997 von seiner Mutter Diana, die während ihrer Afrikareise über ein Minenfeld in Huambo, Angola, geht. (Archivbilder)

Seine Motivation erklärte er mit den Worten: „Ich bin hier, um zu arbeiten und genau das zu tun, wofür ich geboren wurde“. Der Prinz äußerte, dass es ihm Freude bereite, Unterstützung zu leisten und den Fokus auf unbeachtete Notlagen zu richten.

Prinz Harry besucht Soldatenfriedhof

Prinz Harry legt auf einem Militärfriedhof in der Nähe von Kiew Blumen am Grab eines nicht identifizierten ukrainischen Soldaten nieder, der während des russisch-ukrainischen Krieges im Kampf gefallen ist.

Prinz Harry legt auf einem Militärfriedhof in der Nähe von Kiew Blumen am Grab eines nicht identifizierten ukrainischen Soldaten nieder, der während des russisch-ukrainischen Krieges im Kampf gefallen ist.

Teil seiner Reise war außerdem ein Besuch auf einem Soldatenfriedhof bei Kiew. Dorthin begleitete ihn Natalia Kalmykova, die für Veteranenangelegenheiten zuständige Ministerin der Ukraine. Harry ehrte in Butscha überdies die zivilen Opfer, die durch Kriegsverbrechen ums Leben kamen.

Prinz Harry (M) und Natalia Kalmykova (r), ukrainische Veteranenministerin, besuchen einen Soldatenfriedhof in der Nähe von Kiew.

Prinz Harry (M) und Natalia Kalmykova (r), ukrainische Veteranenministerin, besuchen einen Soldatenfriedhof in der Nähe von Kiew.

Die Arbeit von Harry gegen Landminen weckt deutliche Erinnerungen an die Bemühungen seiner Mutter. Schon in den 1990er-Jahren setzte sich Prinzessin Diana intensiv für diese Angelegenheit ein. Weltweites Aufsehen erregte sie im Januar 1997 mit ihrem Gang durch ein Minenfeld in Angola.

Die Hilfsorganisation „Halo Trust“ hat laut eigener Aussage das Umland von Butscha schon größtenteils von explosiven Kampfmitteln gesäubert. Sie präsentierte Harry die modernsten Entwicklungen. Er erprobte digitale Methoden zur Räumung, Drohnen mit KI-Unterstützung und fernlenkbare Sprengvorrichtungen. (jag)