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Zuschauerin wird bei „Let's Dance“ vorlaut - da holt sie Joachim Llambi prompt nach vorne

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Premiere bei „Let's Dance“: Nach einem frechen Kommentar durfte eine Zuschauerin am Jurypult Platz nehmen. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Premiere bei „Let's Dance“: Nach einem frechen Kommentar durfte eine Zuschauerin am Jurypult Platz nehmen. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Eine vorlaute Bemerkung aus dem Publikum sorgte am Freitagabend für eine Premiere bei „Let's Dance“: Joachim Llambi bat eine Zuschauerin plötzlich hinter das Pult. Für einen kurzen Moment durfte sie in die Rolle des Chefjuroren schlüpfen.

Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Lllambi: An diese drei prägenden Köpfe in der „Let's Dance“-Jury ist das RTL-Publikum seit Jahren gewöhnt. Doch in der fünften Live-Show am Freitagabend gab es plötzlich ein neues Gesicht hinterm Pult - und zwar ein gänzlich unbekanntes. Nach einem emotionalen Rumba von GZSZ-Star Jan Kittmann und Kathrin Menzinger zum Klassiker „Stand By Me“ war die Jury begeistert.

Das sieht man bei „Let's Dance“ nicht oft: Die Juroren Jorge González (links), Motsi Mabuse und Joachim Llambi zückten alle die Zehner-Kelle. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Das sieht man bei „Let's Dance“ nicht oft: Die Juroren Jorge González (links), Motsi Mabuse und Joachim Llambi zückten alle die Zehner-Kelle. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Einzig Chefkritiker Llambi hatte etwas auszusetzen. „Ich hätte echt gerne zehn Punkte gegeben“, setzte er an. Weiter kam der 61-Jährige in seiner Bewertung aber nicht. Denn plötzlich wurde er jäh von einem Zwischenruf aus dem Publikum unterbrochen. „Dann mach doch!“, brüllte eine junge Zuschauerin und weckte damit die Aufmerksamkeit des Chefjurors: „Kommen Sie mal her!“

Vor laufender Kamera musste die junge Frau namens Elena nun ihre übermäßige Begeisterung für die Darbietung von Jan Kittmann und Kathrin Menzinger begründen - und das tat sie kurz und knapp: „Das war fantastisch!“ Als sie danach eigenhändig die Zehner-Kelle hob, schritt Joachim Llambi jedoch energisch ein: „Nein! Acht Punkte!“

Daniel Hartwich wundert sich über Joachim Llambi: „Sind das kleine Tränchen?“

Joachim Llambi bekam zum 20. Jubiläum eine Mettbrötchen-Torte überreicht. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Joachim Llambi bekam zum 20. Jubiläum eine Mettbrötchen-Torte überreicht. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Es blieb nicht die einzige „Let's Dance“-Überraschung für Joachim Llambi an diesem Abend: Zum 20. Jubiläum bei „Let's Dance“ bekam der Chefjuror von eben jener Zuschauerin auch noch eine Torte aus Mettbrötchen überreicht und durfte sich über einen kleinen Best-Of-Film freuen. Angesichts der glasigen Augen des 61-Jährigen scherzte Moderator Daniel Hartwich: „Sind das kleine Tränchen oder liegt es an den Zwiebeln vom Mett?“ Llambi schob die Schuld prompt auf die Zwiebeln - das konnte man ihm aber nur schwer glauben.

Mit dieser schaurigen Performance sicherten sich Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov 30 Punkte - die Höchstpunktzahl bei „Let's Dance“. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Mit dieser schaurigen Performance sicherten sich Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov 30 Punkte - die Höchstpunktzahl bei „Let's Dance“. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Und schließlich kam auch noch die zuvor von der Zuschauerin geforderte Zehn-Punkte-Kelle bei Llambi zum Einsatz: Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov lieferten mit ihrem Charleston zu Lady Gagas „Bloody Mary“ den schaurigsten Auftritt des Abends. Die riskante und ungewöhnliche Darbietung überzeugte auf ganzer Linie und begeisterte sowohl das Publikum als auch die Jury. Das Urteil fiel dementsprechend einstimmig aus: Das Tanzpaar sahnte die volle Punktzahl für ihren Auftritt ab.

Über dreimal zehn Punkte durften sich auch Joel Mattli und Malika Dzumaev freuen - samt Standing Ovations für ihren Contemporary zu Alex Warrens „Ordinary“. Sogar der sonst so kritische Joachim Llambi zeigte sich völlig überwältigt von dem Auftritt: Er verzichtete auf die Suche nach einer einzelnen Zahl und beförderte stattdessen die komplette Box mit allen Wertungskellen auf den Tisch - er wollte dem Paar am liebsten alle Punkte auf einmal geben.

Bewegender Moment: Esther Schweins tanzt für Mutter im Pflegeheim

Rührende Geste: Esther Schweins verlegte ihren Trainingstag ins Pflegeheim, um bei ihrer Mutter zu sein.  (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Rührende Geste: Esther Schweins verlegte ihren Trainingstag ins Pflegeheim, um bei ihrer Mutter zu sein. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Für den wohl emotionalsten Moment des Abends sorgte dagegen Esther Schweins: Anlässlich des 90. Geburtstag ihrer Mutter hatte die Schauspielerin einen ihrer Trainingstage in ein Pflegeheim verlegt. Diese liebevolle Geste bekamen die Zuschauer bei einem Einspieler vor ihrem Auftritt zu sehen. Als Massimo Sinató die Dame dann auch noch zu einem gemeinsamen Tanz aufforderte, war der Gänsehautmoment perfekt.

Nach ihrem Tango zu „Angelica“ von Hans Zimmer nutzte Schweins die Gelegenheit, um sich bei der Pflegeeinrichtung für diese Möglichkeit zu bedanken: „Danke euch allen, dass ihr es möglich macht, dass meine Mutter diesen Weg mit so viel Würde, Zufriedenheit und Glück geht.“ Anschließend durften sich die Schauspielerin und der Profitänzer über 22 Punkte freuen.

Dieses Tanzpaar muss „Let's Dance“ verlassen

Ross Antony und Profitänzerin Mariia Maksina verwandelten das Studio mit einer quirligen Samba zu „Club Tropicana“ von Wham! in ein sonniges Urlaubsparadies - 21 Punkte. Deutlich besser lief es für Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov. Ihr eleganter Slowfox zu „Espresso“ von Sabrina Carpenter wurde mit 27 Punkten belohnt. Über denselben Punktestand durften sich Gustav Schäfer und Anastasia Maruster freuen. Nachdem es der Tokio-Hotel-Schlagzeuger trotz Terminkollision rechtzeitig zu seinem Tanz ins Studio geschafft hatte, legte er einen mitreißenden Charleston zu „Morgens bin ich immer müde“ von Trude Herr aufs Parkett.

Milano und Tanzpartnerin Marta Arndt ertanzten sich 24 Punkte. Für Willi Banner und Patricija Ionel reichte es gar nur für 15 Zähler. Gehen musste trotzdem ein anderes Tanzpaar: Obwohl sich Bianca Heinicke und Zsolt Sándor Cseke für ihren Paso Doble solide 21 Punkte sichern konnten, reichte die Unterstützung des Publikums am Ende leider nicht aus. Das Duo bekam zu wenig Anrufe, um in die nächste Runde einzuziehen. (tsch)