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Seilbahn in Engelberg wieder in Betrieb nach tödlichem Unfall

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Nach Gondel-Absturz in Schweizer Skigebiet

Die Untersuchung zu dem Unglück ist noch nicht abgeschlossen. (Archivbild)

Nach dem fatalen Gondelabsturz in Engelberg wurde der Betrieb wieder aufgenommen. Eine heftige Windböe wird vom Hersteller als wahrscheinliche Ursache genannt.

Im Schweizer Skigebiet Engelberg ist die Seilbahn wieder für den Publikumsverkehr freigegeben, nur kurze Zeit nach einem fatalen Zwischenfall. Am Mittwoch hatte sich eine Kabine des Titlis Xpress gelöst und stürzte einen Abhang hinab, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet. Bei dem Unglück verstarb eine 61-jährige Frau, die sich allein in der Gondel befand.

Die Ermittlungen zum exakten Hergang des Unglücks werden intensiv fortgesetzt. Erste Anhaltspunkte weisen auf eine Kombination aus mehreren Faktoren hin.

Hersteller vermutet heftige Windböe als Auslöser

Der Produzent der Anlage gab an, dass der Vorfall durch eine „unerwartet kräftige Böe“ verursacht worden sei. Infolge des starken Windes habe die Kabine so stark geschwankt, dass sie gegen einen Stützpfeiler prallte und sich vom Tragseil löste. Diese Information stammt von dem Schweizer Unternehmen Garaventa, welches zum österreichischen Konzern und Weltmarktführer Doppelmayr zählt.

Zuvor hatte bereits die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) über ähnliche vorläufige Ergebnisse informiert. Laut dpa wird angenommen, dass die Kollision sich zwischen der Befestigungsklemme der Kabine am Seil und den Seilführungsrollen an einem Mast ereignete.

Ermittlungen dauern weiter an

Die Expertengutachten sind jedoch noch in Arbeit. So stand zum Ende der Woche die Auswertung der Winddaten noch aus, wie von der dpa gemeldet wurde. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.