Ein Mann aus Sydney, der früher Kinder betreute, muss sich 129 weiteren Anklagen stellen. Behörden durchsuchen 2,4 Millionen Dateien.
„Schlimmster Alptraum für Eltern“137 Anklagen gegen Ex-Kinderbetreuer in Sydney erhoben

Der Verdächtige soll unter anderem kinderpornografisches Material produziert haben. (Symbolbild)
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In Australien ist ein früherer Kinderbetreuer aus Sydney mit 129 zusätzlichen Anklagepunkten wegen des Verdachts auf Kindesmissbrauch konfrontiert worden. Laut Meldungen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) wurde der Beschuldigte bereits im Juli 2025 festgesetzt. Dies folgte auf einen Tipp des Nationalen Zentrums für vermisste und ausgebeutete Kinder, woraufhin zunächst acht Anklagen erhoben wurden. Seither befindet er sich in Untersuchungshaft.
Die Gesamtzahl von 137 Anklagepunkten beinhaltet nach Auskunft der australischen Nationalpolizei die Erstellung von Missbrauchsdarstellungen, das unerlaubte Filmen von Personen und sexuelle Angriffe auf Kinder. Die vorgeworfenen Straftaten sollen im Zeitraum von 2009 bis 2025 stattgefunden haben.
Dem Beschuldigten droht eine lange Haftstrafe
„Für jedes dieser Vergehen können Freiheitsstrafen verhängt werden, wobei auf das Vergehen des schweren Missbrauchs eines Kindes unter 14 Jahren zur Herstellung von kinderpornografischem Material eine Höchststrafe von 20 Jahren Freiheitsstrafe steht“, so eine Mitteilung der Polizei.
Behörden analysieren Millionen von Dateien
Fahnder hatten im Vorjahr die Wohnung des Mannes durchsucht, wobei sie mehrere elektronische Datenträger beschlagnahmten. Die polizeiliche Untersuchung der zahlreichen gefundenen Dateien führte zu den nun erweiterten Vorwürfen.
Derzeit bemühen sich die Beamten, die Kinder auf dem konfiszierten Material zu identifizieren. „Wir wissen, dass so etwas der schlimmste Alptraum für Eltern ist, und wir haben Ermittler und Experten für digitale Forensik, die rund um die Uhr daran arbeiten, 2,4 Millionen elektronische Dateien systematisch zu überprüfen“, erklärte Kriminalkommissar Luke Needham. In den kommenden Wochen sollen die betroffenen Familien benachrichtigt werden. (red)
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