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Zehneinhalb Jahre Haft für Angriff auf Ex-Partnerin in Bochum

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Justizzentrum Bochum

Der Angeklagte war in Montenegro festgenommen worden. (Archivfoto)

Ein 52-Jähriger wurde zu einer Haftstrafe von zehneinhalb Jahren verurteilt, weil er versuchte, seine ehemalige Partnerin zu töten. Als Grund für die Tat gilt Eifersucht.

Das Schwurgericht in Bochum hat mehr als 18 Monate nach einem brutalen Angriff ein Urteil gefällt: Ein 52-jähriger Serbe muss wegen versuchten Mordes für zehneinhalb Jahre in Haft. Laut Meldungen der dpa hatte der Mann seiner ehemaligen Partnerin in der Stadt aufgelauert, sie mit einer Eisenstange niedergestreckt und sie im Anschluss gewürgt, bis sie das Bewusstsein verlor.

Gericht sieht Eifersucht als Auslöser

Das Gericht ist überzeugt, dass Eifersucht der Beweggrund für die Tat war. Der Verurteilte habe kurz vor dem Angriff in einem Telefonat erfahren, dass seine 47-jährige Ex-Partnerin einen neuen Lebensgefährten hat. Die Tatsache, dass die gemeinsame Beziehung zu diesem Zeitpunkt schon seit längerer Zeit beendet war, soll den Mann nicht gekümmert haben.

Nach den Hieben mit der Eisenstange schrie die Frau um Hilfe, wodurch ihr Sohn auf die Lage aufmerksam wurde. Dieser intervenierte, zog den Täter von seiner Mutter weg und konnte ihr so das Leben retten.

Täter wurde im Ausland gefasst

Im Anschluss an die Tat setzte sich der mittlerweile 52-Jährige ins Ausland ab. Seine Flucht endete jedoch mit der Festnahme in Montenegro, von wo er an Deutschland ausgeliefert wurde.

Volker Talarowski, der Vorsitzende Richter, wandte sich bei der Urteilsbegründung direkt an den Angeklagten: „Sie sind zu unserer Überzeugung eine jämmerliche Karikatur eines Mannes, der nicht in der Lage ist, Frauen adäquat zu begegnen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.