Abo

Ärger um Helikopter-FlugUS-Minister nimmt Musiker Kid Rock in Kampfhubschrauber mit

2 min
Kid Rock

Der Musiker Kid Rock ist ein bekannter Trump-Anhänger. (Archivbild)

Ein Flug in Kampfhubschraubern für Musiker Kid Rock auf Einladung des US-Verteidigungsministers sorgt für scharfe Kritik.

Pete Hegseth, der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, hat dem Künstler Kid Rock eine Mitfluggelegenheit in Kampfhelikoptern verschafft. Über die Plattform X teilte Hegseth mit, dass er für einen Flug mit seinem „Freund“ sowie mehreren Helikopterpiloten der US-Streitkräfte zusammenkam. Er bezeichnete Kid Rock als „Patriot und großer Unterstützer unserer Truppen“.

Die Aktion zog unmittelbar Beanstandungen nach sich. Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien, Mitglied der Demokraten und einer der prononciertesten Kritiker der Administration von US-Präsident Donald Trump, stellte das Vorgehen infrage. Unter Berufung auf einen Presseartikel warf sein Büro die Frage auf, aus welchem Grund die Finanzierung durch Steuerzahler erfolgen sollte, „dass Kid Rock in 100-Millionen-Dollar-Hubschraubern herumfliegt“.

Rechtfertigung aus dem Pentagon

Einem Bericht von CNN zufolge erläuterte Pentagon-Sprecher Sean Parnell, der Einsatz der Helikopter sei im Kontext einer Initiative zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeitserklärung erfolgt, um „zur Unterstützung einer Veranstaltung“ beizutragen. Zusätzliche Einzelheiten zu diesem Event blieben ungenannt.

Dieser Vorfall knüpft an ein Ereignis vom vergangenen März an. Zu jener Zeit hatten Militärflieger mit Helikoptern unweit des Anwesens von Kid Rock in Kentucky verharrt, indem sie in der Luft „gestanden“ hatten, was anscheinend als Gruß gemeint war. Daraufhin unterband Hegseth interne militärische Untersuchungen und machte die Dienstenthebung der involvierten Piloten rückgängig. Kid Rock, dessen bürgerlicher Name Robert Ritchie lautet, ist ein erklärter Unterstützer von US-Präsident Donald Trump.

Vorwurf der „Spritztour“

Schon vor der Publikation durch Hegseth meldete ein amerikanischer Journalist, gestützt auf Militärquellen und Flugdaten, der Minister habe mit Kid Rock eine „Spritztour“ in Kampfhubschraubern vom Typ Apache unternommen. Gemäß diesen Informationen flog der Künstler am Montagmorgen (Ortszeit) mit seinem Privatflugzeug nach Fort Belvoir in Virginia, um sich mit dem Minister zu treffen.

Die Fluggeräte waren Berichten zufolge teilweise nur mit einem Piloten bemannt, sodass Hegseth und Kid Rock auf dem zweiten Sitzplatz mitreisen konnten. Die Herkunft der genutzten Helikopter ist weiterhin unklar. An diesem Stützpunkt sind nach Auskunft des Journalisten keine Apache-Maschinen stationiert. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.