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Protest gegen digitale GewaltLuisa Neubauer spricht in Berlin

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Pornografie im Internet

Eine Demonstration gegen sexualisierte digitale Gewalt ist in Berlin geplant. (Symbolbild)

Nach Vorwürfen von Collien Fernandes ist in Berlin eine Kundgebung gegen digitale Gewalt geplant. Auch Luisa Neubauer wird als Rednerin auftreten.

Für den Nachmittag ist in Berlin eine Protestveranstaltung mit dem Titel «Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern» vorgesehen. Wie die dpa berichtet, werden bei der Versammlung am Brandenburger Tor auch bekannte Frauen reden. Dazu gehören die Aktivistinnen für Klimaschutz, Luisa Neubauer und Theresia Crone. Nach Angaben der Organisatoren treten sie als «Betroffene» auf.

Die Initiative «Nur Ja heißt Ja» und das neu formierte Bündnis «Feminist Fight Club» kündigten überdies an, dass auch verschiedene Musikerinnen auftreten werden. Für die um 16.00 Uhr beginnende Veranstaltung wurde bei der Polizei eine Teilnehmerzahl von 500 Personen angemeldet.

Unterstützung für Collien Fernandes

Die Versammlung findet laut den Organisatoren aufgrund der gegenwärtigen Auseinandersetzung mit digitaler Gewalt statt und soll Solidarität mit Collien Fernandes (44) zeigen, die als Moderatorin und Schauspielerin arbeitet. Hintergrund sind schwerwiegende Anschuldigungen von Fernandes gegen ihren ehemaligen Lebensgefährten, den Schauspieler Christian Ulmen. Über diese hatte zuerst der «Spiegel» berichtet.

Der Anwalt von Ulmen, Christian Schertz, hat juristische Maßnahmen gegen die Veröffentlichungen angekündigt. Es handle sich dabei «in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung», zudem würden «unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet».

Fernandes ruft zur Demo auf

Auch Collien Fernandes selbst hat auf Instagram für die Teilnahme an der Protestaktion geworben. Dort veröffentlichte sie den Beitrag: «Sexuelle Gewalt, physische und psychische Gewalt sind weiter verbreitet, als man ahnen mag. Sie finden statt, in der Mitte unserer Gesellschaft.» (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.