In Pakistan vermittelte Gespräche zwischen dem Iran und den USA blieben ohne Erfolg. Die Gründe für das Scheitern sind nun bekannt.
Streitpunkt Straße von HormusVerhandlungen zwischen USA und Iran in Pakistan gescheitert

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums gibt Einblicke in die Verhandlungen. (Archivbild)
Copyright: Shadati)/XinHua/dpa
Die Gespräche zwischen dem Iran und den USA sind ohne Ergebnis geblieben. Bei den von Pakistan moderierten Verhandlungen konnte keine Übereinkunft erzielt werden, wie die Nachrichtenagentur dpa meldet. Nach Auskunft der iranischen Seite wurden wesentliche Punkte thematisiert, darunter die Straße von Hormus, die Nuklearfrage, Kriegsentschädigungen, die Beendigung von Strafmaßnahmen und eine Beendigung des Konflikts in der Region.
Ismail Baghai, der Sprecher des Außenministeriums von Iran, beschrieb die Gespräche in Pakistans Hauptstadt Islamabad auf der Online-Plattform X als einen „arbeitsreichen und langen Tag“ mit „intensiven Verhandlungen“. Ein Erfolg des diplomatischen Vorgehens sei allerdings abhängig „von der Ernsthaftigkeit und dem guten Willen der Gegenseite ab, von überzogenen und unzulässigen Forderungen abzusehen und die legitimen Rechte und Interessen des Irans anzuerkennen“. Zu einer eventuellen Fortführung der Dialoge äußerte sich Baghai nicht.
Hauptkonfliktpunkt: Die Straße von Hormus
Wenig später gab US-Vizepräsident JD Vance nach mehrstündigen Dialogen bekannt, dass keine Übereinkunft erreicht worden sei und die amerikanische Delegation in die USA zurückfliege. Zuvor hatten auch iranische Presseorgane, wie die Agenturen Tasnim und Fars, von „überzogenen Forderungen“ der amerikanischen Seite berichtet und die Straße von Hormus als wesentlichen Konfliktpunkt identifiziert.
Die Wasserstraße stellt eine Verbindung zwischen dem Persischen Golf und dem Indischen Ozean her, weshalb sie für die bedeutenden Ölförderländer der Gegend für den Zugang zum Weltmarkt von essenzieller Wichtigkeit ist. Die Herrschaft über diesen Seeweg hat seit Beginn des Konflikts der Iran übernommen. Der Präsident der USA, Donald Trump, hatte die Freigabe der Passage als Voraussetzung für den am vorigen Mittwoch bekannt gegebenen, 14-tägigen Waffenstillstand deklariert. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
