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Gebrauchter Toyota Yaris CrossSparsam, aber mit einer markanten Schwäche

3 min
Toyota Yaris Cross von 2021

Kleiner Kraxler? Nun, eine gewisse Geländegängigkeit wird zumindest den Modellen mit Allrad durchaus bescheinigt - wie sieht es mit den Gebrauchtqualitäten des Yaris Cross aus?

Das kleine SUV von Toyota überzeugt mit niedrigem Spritkonsum und bei der HU. Ein Manko bei der Batterie trübt jedoch die Zuverlässigkeit laut ADAC.

Große SUVs sind häufig für ihren erheblichen Kraftstoffbedarf bekannt. Bei kompakteren Fahrzeugen stellt sich die Situation anders dar. Ein Beispiel ist der Toyota Yaris Cross, dessen bewährter Hybridantrieb einen Konsum von weniger als fünf Litern ermöglicht. Aufgrund seines jungen Alters gilt das Modell bei der Hauptuntersuchung (HU) als vorbildlich.

Die Präsentation des Fahrzeugs fand im Frühling 2020 statt, während die Auslieferung an deutsche Händler im Jahr darauf begann. Für das Modelljahr 2024 erfolgte eine Aktualisierung, die eine bessere Dämmung, neue Bildschirme im Interieur und optional mehr Leistung für den Vollhybridantrieb umfasste. In der Produktpalette von Toyota ist das Fahrzeug unter dem C-HR positioniert.

Stärken: Effizienz und gute HU-Ergebnisse

Der „Auto Bild TÜV-Report 2026“ bezeichnet das japanische Fahrzeug aufgrund von Eigenschaften wie der höheren Sitzposition, den kompakten Maßen und dem relativ niedrigen Gewicht als „die genau richtige Mischung“. Das geringe Gewicht wirkt sich positiv auf Fahrwerksbauteile wie Achsen und Gelenke aus, welche bei der ersten Hauptuntersuchung Bestwerte erzielen. Die Lenkung gibt ebenfalls keinen Anlass zur Kritik.

Wie die dpa meldet, geben auch die Bremsanlage und das Abgassystem bislang keinen Anlass für Beanstandungen. Ein Ölverlust ist kein bekanntes Problem. Bei einem Test des ADAC wurde ein Praxisverbrauch von 4,9 Litern je 100 Kilometer dokumentiert. „Mit leichtem Gasfuß“ sei im Stadtverkehr oder auf Landstraßen sogar ein Verbrauchswert möglich, der mit einer Drei beginnt.

Schwächen: Die Batterie als einziges großes Manko

Im Kontrast zu den positiven Ergebnissen der HU wird der Yaris Cross in der Pannenstatistik des ADAC laut Angaben des Clubs als „sehr unzuverlässig“ eingestuft. Verantwortlich für diese schlechte Bewertung ist ein einzelner Schwachpunkt: die Starterbatterie. Diese zeigt vor allem bei Fahrzeugen aus den Zulassungsjahren 2022 und 2023 Anfälligkeiten.

Der TÜV-Report zitiert: „Nach längeren Standzeiten verliert sie ihren Lebenswillen“. Laut dem Bericht gibt es ansonsten „keine böse Überraschungen“. Beanstandet wird bei der HU jedoch überdurchschnittlich häufig ein nicht korrekt justiertes Nebellicht. In sehr seltenen Fällen fielen den Prüfern zudem undichte Stoßdämpfer auf.

Karosserievarianten und Motorisierungen

Neben den regulären Ausführungen ist der Yaris Cross als GR-Version verfügbar, die sich durch einen Diffusor, eine Bicolor-Lackierung und ein härter abgestimmtes Fahrwerk sportlicher präsentiert. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern ist das Modell optional mit Allradantrieb erhältlich, wodurch es laut „Auto Bild TÜV-Report 2026“ „sogar etwas klettern“ kann. Bei den Antrieben stehen ein Dreizylinder-Benziner mit 92 kW/125 PS sowie ein Vollhybrid-System in zwei Leistungsstufen mit 85 kW/116 PS oder 96 kW/130 PS zur Wahl.

Gebrauchtwagenpreise für den Yaris Cross

Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) gibt für gebrauchte Exemplare mit einer laufleistungsüblichen Kilometerzahl die folgenden Händler-Verkaufswerte an. Hier sind drei Preisbeispiele:

(red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.