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Gefahr für MotorradfahrerWarum neue und kalte Reifen besonders gefährlich sind

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Ein Motorradfahrer fährt üner eine Landstraße

Neue Reifen? Dann sollten Biker die ersten 150 Kilometer sehr vorsichtig fahren.

Frische Motorradpneus erfordern besondere Aufmerksamkeit. Neben der Temperatur spielen auch Rückstände aus der Herstellung eine sicherheitsrelevante Rolle.

Die Haftung von Motorradpneus auf der Fahrbahn ist bei niedrigen Temperaturen eingeschränkt. Aus diesem Grund wird, wie die „dpa“ meldet, auf den anfänglichen Strecken von ausgeprägten Schräglagen und abrupten Fahrmanövern abgeraten. Eine ideale Bodenhaftung erreichen die Gummis nach Angaben des Tüv Süd erst ab einer Betriebstemperatur von circa 60 Grad. Dieser Wert wird bei regulärer Fahrweise üblicherweise nach kurzer Zeit erzielt.

Erhöhte Aufmerksamkeit ist ebenfalls bei der Verwendung fabrikneuer Bereifung erforderlich. Häufig sind auf den Laufflächen noch produktionsbedingte Trennsubstanzen vorhanden. Die Bodenhaftung auf dem Untergrund kann durch diese Substanzen signifikant verringert werden.

Produktionsreste und Paste beeinträchtigen Haftung

Deshalb wird Fahrern empfohlen, auf den ersten circa 150 Kilometern mit neuer Bereifung eine zurückhaltende Fahrweise zu praktizieren. Ferner ist es unerlässlich, sämtliche Etiketten, Aufkleber oder Kleberückstände restlos von der Lauffläche zu beseitigen, damit die Haftung nicht negativ beeinflusst wird.

Eine vorsichtige Fahrweise ist zudem geboten, da bei der Montage der Pneus eine spezielle Paste zum Einsatz kommt. Laut Herstellerangaben dauert deren Trocknungsprozess mehrere Stunden. Wird dies missachtet, besteht die Gefahr, dass der Pneu auf der Felge rotiert. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.