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BerufsunfähigkeitWorauf ihr beim Abschluss einer Police achten solltet

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Zwei Frauen bei einem Beratungsgespräch

Details zählen: Gute BU-Tarife zahlen, wenn der zuletzt ausgeübte Job zu mindestens 50 Prozent nicht mehr möglich ist.

Der Schutz bei Berufsunfähigkeit ist essenziell, aber die Vertragsdetails sind entscheidend. Fachleute empfehlen, bestimmte Formulierungen genau zu prüfen.

Erhebliche finanzielle Einbußen drohen, wenn man infolge eines Unfalls oder aufgrund einer Erkrankung seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann. Eine Police zur Berufsunfähigkeit (BU) wird daher als eine der zentralsten Absicherungen angesehen. Sie ist dafür konzipiert, diesen Einkommensverlust auszugleichen.

Anna Follmann von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz empfiehlt laut einer Meldung der dpa den Abschluss einer solchen Versicherung frühzeitig, solange man gesund ist. Dadurch sei der Zugang einfacher und die Prämien fielen niedriger aus. Ausschlaggebend sei bei der Vertragsunterzeichnung aber weniger die Kostenfrage als vielmehr der Leistungsumfang, der in den Vertragsbedingungen festgelegt ist.

Auf diese Bedingungen solltet ihr achten

Laut der Verbraucherzentrale gibt es Merkmale, die eine hochwertige Berufsunfähigkeitsversicherung auszeichnen. Demnach sollte eine Leistungspflicht dann bestehen, wenn die versicherte Person ihre letzte berufliche Tätigkeit nur noch zu weniger als 50 Prozent ausüben kann. Ferner ist von Bedeutung, dass die Versicherungsgesellschaft darauf verzichtet, eine alternative Beschäftigungsmöglichkeit basierend auf den Qualifikationen und Fertigkeiten der Person zu prüfen.

Nach Ansicht der Fachleute liegt eine Berufsunfähigkeit vor, sobald eine Person für einen prognostizierten Zeitraum von sechs Monaten zu über 50 Prozent arbeitsunfähig ist oder wenn diese Frist schon abgelaufen ist. Die Auszahlung der Rente hat ab dem Beginn dieses sechsmonatigen Zeitraums zu erfolgen, auch nachträglich. Falls die Meldung verzögert erfolgt, ist eine rückwirkende Zahlung für mindestens drei Jahre vorgesehen.

Weitere wichtige Klauseln im Vertrag

Zusätzliche positive Vertragsklauseln umfassen die Option, die Beitragszahlungen im Laufe der Prüfung des Leistungsanspruchs auszusetzen, was eine finanzielle Atempause ermöglicht. Des Weiteren sollte die Versicherungsgesellschaft von einer Vertragsauflösung oder Prämienerhöhung absehen, falls bei Vertragsabschluss Erkrankungen ohne eigenes Verschulden nicht gemeldet wurden, etwa weil damals keine Diagnose vorlag.

Ein hochwertiger Vertrag sollte einen weltweiten Geltungsbereich haben. Überdies ist es ratsam, dass die Versicherung bei einer Anerkennung der Berufsunfähigkeit, die befristet ist, keine Rückforderung schon ausgezahlter Rentenleistungen stellt, sollte sich erweisen, dass dieser Anspruch unbegründet war. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.