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Sommerzeit beginntWarum eine Kontrolle der Heizung jetzt wichtig ist

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Eine Frau bedient die Zeitschaltuhr einer Heizungsanlage

Kurzer Check nach der Zeitumstellung: Stellt sich die Heizungs-Zeitschaltuhr nämlich nicht automatisch auf Sommerzeit um, startet die Anlage morgens zu spät und läuft abends länger als nötig.

Wenn am 29. März die Uhren vorgestellt werden, kann das unbemerkt die Heizkosten in die Höhe treiben. Ein oft übersehenes Detail ist die Ursache.

Am 29. März erfolgt die Umstellung auf die Sommerzeit. Viele Apparate wie Smartphones oder Laptops passen sich von selbst an, doch ein wesentliches Detail wird häufig übersehen: die Zeitschaltuhr der Heizung. Auf diesen Umstand macht der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) aufmerksam, wie die Nachrichtenagentur „dpa“ meldet.

Daher ist es ratsam, am Sonntag unmittelbar zu kontrollieren, welche Uhrzeit am Schaltgerät der Heizungsanlage eingestellt ist, und diese bei Bedarf von Hand anzupassen. Sonst könnten die programmierten Heizphasen und der reale Bedarf voneinander abweichen, was selbst in der ausklingenden Heizsaison zu überflüssigen Ausgaben führen kann.

Falsche Taktung kann zu Mehrkosten führen

Die Konsequenzen einer versäumten Anpassung machen sich bemerkbar: Wenn die Nachtabsenkung der Heizung auf Winterzeit verbleibt, reguliert sie die Raumtemperatur zu den verkehrten Momenten. „Ohne Neujustierung startet die Anlage morgens zu spät. Statt wie gewünscht an Wochentagen zum Beispiel um 6 Uhr erst um 7 Uhr“, erläutert Markus Lau vom DVFG. „Abends läuft sie entsprechend länger als nötig und wechselt zu spät in den Nachtmodus.“

Optionen für Bewohner von Mietwohnungen

Personen, die in einer Mietwohnung ohne Zugriff auf die zentrale Heizanlage wohnen, haben die Möglichkeit, die Ventile der Thermostate an den Heizkörpern über Nacht manuell herunterzudrehen. Als Alternative bietet sich die Regelung der Heizkörper über digitale Thermostate an. Die Einstellungen für die Nachtabsenkung lassen sich laut DVFG hierbei komfortabel per App an die Sommerzeit angleichen.

Nach Auskunft der Energieberatung der Verbraucherzentralen fällt der Spareffekt einer thermostatischen Nachtabsenkung in größeren Mehrfamilienhäusern zwar niedriger aus als bei einer zentralen Absenkung in einem Einfamilienhaus, wo Einsparungen von bis zu 12 Prozent an Heizenergie möglich sind. Trotzdem verringern sich auch in diesem Fall die Heizkosten für die jeweilige Wohnung.

Allerdings sollte die Temperatur in den Räumen prinzipiell einen Wert von 16 Grad Celsius nicht unterschreiten, so die Warnung der Verbraucherzentralen. Andernfalls erhöht sich die Gefahr von Schimmelbildung in Haus und Wohnung. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.