Sie wäscht täglich Geschirr, aber wer wäscht sie? Auch Spülmaschinen brauchen regelmäßige Pflege – und diese Stellen werden besonders oft vergessen.
Gegen Fett und ResteWie oft, wie und wo man die Spülmaschine reinigen sollte

Die Gummidichtungen, das Sieb, und die schwer zugänglichen Bereiche der Spülmaschine sollten regelmäßig gereinigt werden.
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Wer in den Urlaub fährt, schließt alle Türen – bis auf eine: die Spülmaschine sollte einen Spalt offen bleiben, damit Restfeuchte entweichen kann. Am besten bleibt sie in dieser Zeit auch leer. Das empfiehlt der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW).
Regelmäßig heißen Spülgang machen
Ebenfalls wichtig: etwa einmal im Monat einen Spülgang bei mindestens 65 Grad wählen. Das beugt Keimen vor und löst Fettablagerungen in den Leitungen – besonders relevant, wenn man sonst auf Ökoprogramme mit 45 Grad oder weniger setzt. Ideal ist dafür ein bleichmittelhaltiges Geschirrspülmittel oder ein Maschinenreiniger, der auch schwer erreichbare Bereiche sauber hält.
Spülmaschine reinigen: welche Stellen sind wichtig?
Regelmäßige Handarbeit lohnt sich: Das Sieb am Boden der Spülmaschine sollte man laut IKW regelmäßig von Hand reinigen – ebenso alle Bereiche, die beim Spülen nicht direkt vom Wasserstrahl erreicht werden.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Düsen der Sprüharme. Geraten Essensreste hinein – besonders ungünstig: Reiskörner, die aufquellen und die Düsen verstopfen können – hilft es, die Sprüharme abzustöpseln und durchzuspülen. Ob das bei Ihrem Modell möglich ist, steht in der Gebrauchsanleitung. Geht das nicht, empfiehlt die Stiftung Warentest, die Düsen vorsichtig mit einem Zahnstocher freizupulen.
Und die Gummidichtung der Tür? Die sollte mindestens einmal pro Woche geputzt werden – und immer dann, wenn beim Einräumen Essensreste daran kleben geblieben sind, so der IKW. (dpa)

