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HouverathFastelovendsjecke haben den Generationenwechsel erfolgreich vollzogen

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Junge Mädchen in schwarz-rotem Outfit tanzen.

Mit ihren Tänzen erfreuten zahlreiche Formationen die Besucher der Sitzung in Houverath.

Die Gründer der Houverather Fastlovendsjecke sind zufrieden mit der Arbeit des jungen Vorstands. Auch an Tänzer-Nachwuchs mangelt es nicht.  

Schon sehr früh am Abend ging es in der festlich geschmückten Mehrzweckhalle lautstark zu. Das lag zuerst an den Fünkchen, Funken und Tanzgruppen der Karnevalsgesellschaft „Fastelovensjecke Houverath“. Dank der vielen engagierten Trainerinnen mangelt es in Houverath und den umliegenden Dörfern – auch zur Freude des KG-Vorstands um Präsidentin Marina Schmitz und Vizepräsidentin Ramona Reuter – nicht am tänzerischen Nachwuchs.

Bühne frei und Einmarsch hieß es dann für die Houverather Eifeldombläser, die nicht nur mit Pauken- und Trompetenklang für einen zünftigen Auftakt der bis Mitternacht dauernden Sitzung sorgten. Mit Mitternacht ist in Houverath jedoch nur das offizielle Programm auf der Bühne gemeint, danach ging es einige Stunden feucht-fröhlich zur Musik von den Vater-und-Sohn-DJs Karl Heinz und Oliver Mauel aus Wald weiter.

Wolfgang Pietsch und seine Frau Silvia halten eine Urkunde.

Geehrt wurde im Rahmen der Sitzung Gründungsmitglied Wolfgang Pietsch, hier mit Ehefrau Silvia.

Gleich an zwei Tagen bestimmten die Vereinsfarben grün-weiß und der Karneval das Bild und das Geschehen in der festlich geschmückten Mehrzweckhalle, in der auch das neu entworfene Logo der KG positiv ins Auge fiel. Während an Tag eins die Sitzung auf dem Programm stand, bestimmten an Tag zwei mehrere Hundert Tänzerinnen und Tänzer beim Garde- und Showtanztreffen das Geschehen auf der Bühne. Gründungsmitglied geehrt

Die Fastelovendsjecke in Houverath wurden vor 30 Jahren gegründet

Vor 30 Jahren wurden die Houverather Fastelovensjecke gegründet, aktuell führen unter anderem Marina Schmitz und Ramona Reuter Regie bei der Gesellschaft. So war es den beiden eine Ehre, den früheren Literaten Wolfgang Pietsch aus Bad Münstereifel auszuzeichnen: Seit 30 Jahren ist er Mitglied der Fastelovendsjecke. Bis vor wenigen Jahren stand er mit an der Spitze des von ihm mitgegründeten Vereins, agierte jedoch als Literat und Programmgestalter eher im Hintergrund.

Hier wird beispielhaftes Engagement mit vielen Menschen praktiziert.
Wolfgang Pietsch

Wolfgang Pietsch war mit seiner Frau Silvia zur Sitzung gekommen und wie im vorigen Jahr voll des Lobes, zum einen für das Gebotene, zum anderen aber auch bezogen auf die Arbeit des jungen Vorstands: „Den Generationenwechsel haben wir vor ein paar Jahren zum richtigen Zeitpunkt vollzogen. Hier wird beispielhaftes Engagement mit vielen Menschen praktiziert.“

Auch Bad Münstereifels Bürgermeister Sebastian Glatzel als Ehrengast lobte die im Verein geleistete Arbeit. Nachdem Björn Wassong als „Ne Jeck em Rähn“ für Stimmung gesorgt hatte, begaben sich alle befreundeten Vereine auf die Bühne. Die Arloff-Kirspenicher hatten logischerweise auch ihr Dreigestirn mitgebracht, das ebenfalls munter in den Ordensaustausch ging.

Für ihn überraschend auf die Bühne gebeten wurde Niklas Nücken, der an dem Abend mit Freunden und Familie im Rahmen der Sitzung seinen 19. Geburtstag feierte. Fußballerisch gilt Nücken als großes Talent. Nach einer Station bei Viktoria Köln ist der Abwehrspieler inzwischen bei Fortuna Köln aktiv.

Neben den Houverather Tänzerinnen stand auch die Tänzerinnen von „Showtime“ aus Mutscheid auf der Bühne. Für eine gelungene Sitzung sorgten auch die Dürscheder Mehlsäck, die Kalkarer Tanzbären, „Alois“ und die Nothberger Fanfaren, bevor zum Finale die Band „Kelz Boys“ aus dem Raum Düren übernahm.