Abo

Jeckes GipfeltreffenBürgermeisterin Jennifer Meuren empfing die Blankenheimer Tollitäten

3 min
Die drei Männer des Kommersdorfer Dreigestirns stehen verkleidet und mit Orden in einem Saal voller Menschen.

Wochen wie im Rausch erlebt auch das Lommersdorfer Dreigestirn.

Das Treffen, zu dem auch die Vereine kamen, fand im Saal Huth-Hammes statt. Die Anwesenden freuten sich über ein rund vierstündiges Programm.

Zum Aufgalopp kamen die Garden und Karnevalsvereinsabordnungen aus dem Gemeindegebiet Blankenheim in den Saal Huth-Hammes in Ripsdorf, als Bürgermeisterin Jennifer Meuren zum traditionellen karnevalistischen Empfang der Verwaltungsspitze geladen hatte.

Natürlich waren die organisierten Jecken der Einladung gefolgt. Im Saal sah es so wie in einem bunten Wimmelbild voller wuseliger Gardistinnen, Offiziellen und Tollitäten aus. Mittendrin fühlte sich auch das Lommersdorfer Dreigestirn sichtlich wohl. Prinz Jens (Marx), Bauer Frank (Huppertz) und Jungfrau Uwina (Uwe Wienand) warben gleich mal für die große Prunksitzung ihres KV Rut-Wiess Lommersdorf am Karnevalssamstag in der Bürgerhalle.

Eine andere Tollität aus dem Gemeindegebiet, Eva I. (Walber) aus Blankenheim, erlebt wie das Lommersdorfer Trifolium eine Session wie im Rausch: „Egal, wo ich hinkomme – überall ist die Stimmung toll. Ripsdorf ist aber noch mal was Besonderes.“ Hier feiern die organisierten Narren bekanntlich das 70-jährige Bestehen ihres Vereins.

Bürgermeisterin hat Erfahrung als Prinzessin im Karneval

Und deshalb hatte Bürgermeisterin Jennifer Meuren den Empfang hierhin verlegt. Meuren, mit Tollitäten-Erfahrung als Jenny I. in ihrem Heimatdorf Zingsheim in der Session 2015/16 ausgestattet, erinnert sich gerne an ihre eigenen Regentinnenzeit: „Karneval ist für mich immer besonders schön, in Ripsdorf natürlich erst recht.“

Annegret Lewak (l.), Rudi Huth und Jennifer Meuren lächeln in roten Karnevalsoutfits in die Kamera.

Zesamme jeck: Annegret Lewak (l.), Rudi Huth und Jennifer Meuren.

Ein Vater hat hält seinen vierjährigen Sohn - beide sind verkleidet.

Früh übt sich: Sven Poensgen und Timo (4) aus Blankenheimerdorf.

An ihrer Seite war die stellvertretende Landrätin Annegret Lewak, die Landrat Markus Ramers vertrat. Sie hatte einen Umschlag für die Gastgeber mitgebracht – Bares, das gerade auch Rares ist. Ob der Inhalt wegen der von allen Fraktionen im Blankenheimer Gemeinderat tags zuvor scharf kritisierten hohen Kreisumlage besonders üppig ausgefallen sei oder extra knapp, wollte Lewak weder bestätigen noch dementieren.

Auch viele jüngere Vereinsmitglieder waren zu Besuch

Rudi Huth, Ortsvorsteher von Ripsdorf, war dafür umso auskunftsfreudiger – es ging aber auch nicht ums Geld. Er merkte mitten im Trubel an, dass er ja nachweislich schon mit zwölf Jahren in der Garde des KV Ripsdorf aktiv gewesen war. „Und 30 Jahre habe ich bei den Show Fanfares mitgespielt.“ Ob Lewak, Huth oder Meuren – die ganze jecke Famillisch applaudierte den Garden, die für ein rund vierstündiges Programm unter der Leitung des Ripsdorfer KV-Vorsitzenden und Sitzungspräsidenten Stephan Wagener auf die Bühne kamen.

Mit dabei waren aus Lommersdorf die Fünkelchen, die Kindergarde und das Tanzpaar, aus Blankenheimerdorf die Tanzminis und die Tanzsterne, aus Dollendorf die Mini-Fünkchen und die Funkengarde. Der Karnevalsverein Blankenheim war neben Tollität, Jecken Böhnchen und Präsidium mit den Blangemer Höppemötzjer vertreten. Die Uellewer Jecke Mädels, die Showdancer „Move it“ aus Mülheim, die Red Pearls aus Rohr-Lindweiler kamen ebenso auf die Bühne, und natürlich die Show Fanfares aus Ripsdorf.

Nach dem Empfang stehen in Ripsdorf am Weiberdonnerstag das Möhnentreffen und am Veilchendienstag der Zoch auf dem Programm.