David Sasse, Trainer des TuS Zülpich, war nicht mit der Leistung seines Teams einverstanden und sieht es nun in der Bringschuld.
Fußball-LandesligaZülpichs Trainer Sasse: „Sind noch nicht in der Rückrunde angekommen“

Erzielte per Distanzschuss das einzige Zülpicher Tor: Nico Berekoven (r., hier in der Partie gegen Eilendorf).
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Germania Teveren – TuS Chlodwig Zülpich 2:1 (2:1). Im Unterschied zu den meisten Auftritten in dieser Saison, war Trainer David Sasse diesmal mit der Gesamtleistung seines Teams nicht einverstanden. „Wir sind viel zu spät aufgewacht und insgesamt noch nicht in der Rückrunde angekommen. In der Landesliga kann man es sich nicht leisten, nur 75 Prozent seines Vermögens abzurufen. Das können wir eindeutig besser“, kritisierte der Übungsleiter.
Zunächst nicht auf der Höhe des Geschehens war auch Winterneuzugang Zissis Balatsouras, der für den verhinderten Lucas Carell auflief. Bei seinem Startelfdebüt ging der Verteidiger im Strafraum viel zu ungestüm und ohne Not in den Zweikampf und verschuldete dadurch einen Elfmeter, den Maximilian Wickum zur Führung nutzte (21.). „Es bestand keine Notwendigkeit, aktiv hinzugehen, weil sich der Angreifer nach außen und vom Tor weg bewegt hat. Aber ich mache einem 20-Jährigen da überhaupt keinen Vorwurf“, ergänzte Sasse.
Teverens Rubaszewski gelingt das, was Zülpichs Pennartz nicht schaffte
Immerhin schienen die Gäste durch den Rückstand wach geworden zu sein, denn Nico Berekoven erzielte nur sechs Minuten später mit einem starken Distanzschuss den Ausgleich. Doch weil Constantin Pennartz aus kurzer Distanz freistehend über das Tor schoss und es Teverens Patrick Rubaszewski in der identischen Szene auf der anderen Seite besser machte, ging der TuS mit einem 1:2 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Zülpicher – unterstützt durch die Hereinnahme von Thomas Leßenich, Tim Birkenheuer und Noel Huschke – ihre stärkste Phase, konnten die Möglichkeiten durch Johannes Püllen, Marvin Iskra und Pascal Schiffer jedoch nicht in Zählbares verwandeln. „Teveren war heute die bessere Mannschaft und wir haben verdient verloren, weil wir nicht an unsere Grenzen gegangen sind. Unserem Anspruch, das Herz auf dem Platz zu lassen, konnten wir leider nicht gerecht werden“, resümierte Sasse, der bereits in die kommende Woche vorausblickte: „Ich erwarte, dass wir in der Trainingswoche und vor allen Dingen in der Partie gegen Lich-Steinstraß eine Reaktion zeigen. Die Jungs sind jetzt in der Bringschuld.“

