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Sportlerwahl 2025U14 der SG Marmagen-Nettersheim gehört zu den Top-Vollyballteams im Westen

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Mädchen in Vollyballanzügen haben sich um einen großen Teddybären aufgestellt.

Erfolgreicher Volleyball-Nachwuchs: die ehemalige U14, jetzt U16, der SG Marmagen-Nettersheim.

Bei den westdeutschen Meisterschaften schaffte es die U14-Mannschaft in die zweite Qualifikationsrunde. Judith Pelzer lobt ihre Motivation.

Es ist schon fast Tradition, dass die Damen der Volleyballabteilung der SG Sportfreunde Marmagen-Nettersheim für gute Leistungen und Furore sorgen. Das ist bei den Nachwuchsmannschaften nicht anders. In der letzten Saison setzte die U14-Mannschaft ihren Weg bis in das zweite Qualifikationsturnier zur Westdeutschen Meisterschaft fort und gehört damit zu den 16 besten Teams im Westen der Republik. Für Trainerin Judith Pelzer, ehemalige Nationalspielerin und Spielerin des Jahres 1999, eine große Freude.

„Ich habe 2019 mit Verena Brandenburg angefangen mit den Mädchen zu arbeiten, als die sieben und acht Jahre alt waren“, sagt sie. Ausgezeichnet hatten sie sich durch viel Power, Freude und Lust, besonderen Ehrgeiz und großen Trainingsfleiß. Maja Lautwein, Maxi Esser, Frida Pelzer, Lisa Klein, Neele Mertens, Frieda Ewers und Edda Pelzer gehörten in der Erfolgssaison zum festen Kern der Mannschaft, die sich durch hervorragenden Zusammenhalt und gute Technik auszeichnet.

Trainerin Judith Pelzer konnte ihren großen Erfahrungsschatz einbringen

Nach dem erfolgreichen Abschneiden in der Oberliga ging es für die Mädchen in der vergangenen Saison mit dem Qualifikationsturnier A weiter, das erfolgreich bestritten werden konnte. Erst im Qualifikationsturnier B wurden die Volleyballerinnen der SG Marmagen-Nettersheim durch zwei knappe Niederlagen gestoppt.

Aus ihrem großen Erfahrungsschatz konnte Pelzer ihren Elevinnen viel vermitteln. „Die Kunst ist, einerseits die notwendige emotionale Anspannung zu haben, aber andererseits nicht zu überdrehen“, erklärt sie. Die Spielerinnen müssten lernen, Geduld zu haben und nicht überhastet zu agieren, sondern sich auf die Stärken der Mannschaft und der einzelnen Spielerinnen zu konzentrieren.

Der Erfolg der Mannschaft setzt sich in der aktuellen Saison fort. Jetzt, in der Altersklasse U16, spielt sie in der Bezirksliga. „Da gewinnen wir locker jedes Spiel“, beschreibt Pelzer das Potenzial ihres Teams. Die Spielerinnen hätten sich genauso wie das Team hervorragend entwickelt. So würden auch immer wieder Spielerinnen bei der zweiten Mannschaft der Erwachsenen aushelfen.

„Die sind total motiviert“, schwärmt Pelzer von den Nachwuchssportlerinnen. Zur Weiterentwicklung ist geplant, im Sommer Beachvolleyball zu spielen und an Trainingscamps teilzunehmen.