Drei Löschzüge sowie die ABC-Einheit waren am Sonntagabend in Euskirchen alarmiert worden. Die lange Rettungskette war nötig, weil das Stichwort Gasaustritt fiel.
GroßaufgebotNach vermeintlichem Gasaustritt waren drei Löschzüge in Euskirchen im Einsatz

Zahlreiche Einsatzkräfte waren am Sonntag zum Charleviller Platz ausgerückt. Ein Anwohner hatte Gasaustritt bemerkt.
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Die zahlreichen Einsatzfahrzeuge ließen Schlimmstes vermuten. Die Löschzüge 1 sowie 4 und 5 der Stadt Euskirchen rückten am Sonntagabend in die Carmanstraße am Charleviller Platz aus. Auch die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache und die ABC-Einheit waren im Einsatz – genau wie der Leitende Notarzt (LNA) und Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL).
Es war ein Großaufgebot, das die Rettungsleitstelle im Kreishaus gegen 21.20 Uhr in Bewegung gesetzt hatte. Das sei eine ganz normale Rettungskette, wenn das entscheidende Einsatzstichwort bei einem Notruf falle, berichteten die Einsatzkräfte am Sonntagabend.
Einsatzstichwort löst lange Rettungskette aus
In diesem Fall war von einem Gasaustritt in einem Einfamilienhaus die Rede. Entsprechend verschafften sich die Einsatzkräfte Zutritt zu dem Gebäude – natürlich unter Atemschutz. Unter der Leitung von Markus Tiersch stellte sich aber – glücklicherweise – recht schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte.
Die Feuerwehrleute stellten keinen Gasgeruch oder Beschädigungen in dem Haus fest. Auch ein Mitarbeitender des Energieversorgers registrierte keine erhöhten Messwerte. Entsprechend konnte Einsatzleiter Tiersch die Feuerwehrleute, die nicht zum Löschzug Zentrum gehören, wieder frühzeitig abrücken lassen. Und auch für den Löschzug Zentrum war der Einsatz gegen 22.15 Uhr beendet.

