Derzeit gibt es neun Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete und Wohnungslose. Diese Zahl will die Stadt verringern.
Geflüchtete MenschenStadt Leverkusen reduziert die Zahl der Unterkünfte

Das seit 2022 für Geflüchtete angemietete Gebäude Olof-Palme-Straße 15 steht wieder leer.
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Die Stadt arbeitet daran, die Zahl der aktuell neun Gemeinschaftsunterkünfte für geflüchtete Menschen in der Stadt zu verringern. Möglich machen das die seit einigen Monaten niedrigeren Zuweisungszahlen von neu aufzunehmenden Migrantinnen und Migranten. Am Donnerstag teilte die Verwaltung mit, dass an der Olof-Palme-Straße 15 im Jahr 2022 angemietete Gebäude wieder leergezogen sei und im Mai an den Vermieter zurückgegeben wird.
Auch die Wohncontainer-Standorte in Küppersteg, Lützenkirchen und Steinbüchel sollen aufgegeben werden. Sie sind besonders teuer im Unterhalt und in der personellen Betreuung. Die Stadt muss für jeden einzelnen dieser Standorte jährlich 500.000 Euro aufbringen, wie im Bauausschuss Ende November 2025 thematisiert wurde.
Eine tragende Rolle im Unterbringungskonzept für Geflüchtete, so die Verwaltung in ihrer Mitteilung, werde künftig der Standort Sandstraße in Opladen spielen. Die Gebäude dort sollen saniert und erweitert werden. Die Verwaltung geht davon aus, dass die Zuweisungen von Migrantinnen und Migranten an die Stadt in den kommenden Jahren leicht zurückgehen. (ps)

