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Verbrechen in MonheimEhemann gesteht, Leverkusener Frisörin getötet zu haben

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Trauer vor Frisörsalon in der Leverkusener Hauptstraße um die getötete Fatma B.

Trauer vor Frisörsalon in der Leverkusener Hauptstraße um die getötete Fatma B.

Der Mann soll in Monheim seine Frau und Mutter seiner Kinder getötet haben. Jetzt steht er vor dem Düsseldorfer Landgericht.

Es war ein Verbrechen, das im vergangenen Herbst für Bestürzung gesorgt hatte: Am 3. September 2025 war eine 35-jährige Mutter von zwei Kindern in ihrer Wohnung in Monheim getötet worden. Fatma B. hatte einen Friseursalon an der Hauptstraße in Wiesdorf.

Direkt nach der Tat hatten Menschen Blumen und Kerzen vor dem Eingang des Salons platziert. Im Netz wurde ein Spendenaufruf gestartet. Innerhalb kurzer Zeit hatten mehr als 400 Menschen dafür gesorgt, dass das Spendenziel von 16.000 Euro überschritten wurde. Ihr Mann und Vater der Kinder gestand die Tat auf einer Leverkusener Polizeiwache.

Opfer wollte offenbar die Scheidung

Und auch vor Gericht erneuerte der Mann sein Geständnis: „Ja, ich habe die Tat begangen und meine Frau getötet“, sagte der 36-jährige Angeklagte zum Beginn des Totschlagprozesses am Düsseldorfer Landgericht. „Ich habe meinen Kindern die Mutter genommen. Ich schäme mich.“ Seine Frau habe ihm wieder mal Vorwürfe gemacht, weil er vom Konto Geld abgehoben und ausgegeben habe, sagte der Schichtarbeiter aus – „wegen meiner Spielsucht“. 46.000 Euro Schulden habe er angehäuft.

Am Tatabend habe sie ihm gesagt, dass sie die Scheidung wolle. „Da habe ich schwarzgesehen“, sagte der 36-Jährige. Er habe sie auf das Ehebett geworfen und versucht, sie zu erwürgen. Als das ihm das nicht gelang, habe er sein Knie so lange auf ihren Hals gedrückt, bis sie erstickt sei. Anschließend habe er die beiden gemeinsamen Töchter geweckt und mit den damals vier- und sechsjährigen Mädchen die Wohnung verlassen. Die ältere Tochter war erst am Tattag eingeschult worden. Später sei er dann mit seinen Kindern im Auto nach Leverkusen gefahren, wo er sich stellte. Der zweifache Vater, ein Deutsch-Türke, sitzt in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind bis Ende April noch vier weitere Verhandlungstage angesetzt. (mit dpa)