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HandynetzeFunklöcher in Leverkusen gesucht

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Handy-Antennen in Opladen, mit Monteuren, Haus an der Kölner Straße . Foto: Ralf Krieger

Ohne Sender, wie hier auf einem Haus an der Kölner Straße in Opladen, geht nichts. 

Die Stadtverwaltung will für besseren Empfang sorgen. Dazu bittet sie die Bürger um Mithilfe.

Funklöcher sind nicht nur ein Problem auf dem Land. Auch in Großstädten gibt es immer noch Gebiete, in denen man keinen oder nur sehr schlechten Handyempfang hat. Wo diese Bereiche liegen, sollen auch die Nutzer mitteilen. Mit ihren Angaben will die Stadtverwaltung die Erkenntnisse ergänzen, die sie durch eigene Messungen gewonnen hat.

 Seit Jahresbeginn würden Signalstärke, Up- und Downloadgeschwindigkeiten sowie Latenzen im gesamten Stadtgebiet geprüft, hieß es jetzt aus dem Rathaus. Leverkusen sei nach Mülheim an der Ruhr, Gelsenkirchen und Warendorf die vierte Stadt in Nordrhein-Westfalen, die Funklöcher und schlechte Datenübertragungsraten selbst erfasst und sich nicht auf die Angaben der Netzbetreiber verlässt.

Der Funklochmelder ist seit dem 1. April im städtischen Beteiligungsportal für Leverkusen freigeschaltet. Bisher findet man dort zwei Meldungen: die eine aus dem Haselweg, die andere aus der Gerhard-Domagk-Straße. Im Rathaus hofft man nun auf weitere Meldungen von Leverkusenerinnen und Leverkusenern. Ihre Angaben sollen in die Verhandlungen mit den Netzbetreibern genommen werden, um Abhilfe zu schaffen.

Hilfreich sei natürlich eine Angabe zum Funknetz, heißt es aus dem Rathaus. Die Beschwerde aus der Gerhard-Domagk-Straße betrifft das Netz von O2. (tk)