Leverkusen und Delphi sind jetzt auch offiziell Partnerstädte.
Delphi in GriechenlandLeverkusen hat eine neue Partnerstadt

Oberbürgermeister Stefan Hebbel und Bürgermeister von Delphi, Panagiotis Tagalis (v.l.) machten die Städtepartnerschaft zwischen Leverkusen und Delphi offiziell.
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Jetzt ist es auch offiziell: Leverkusen hat eine weitere Partnerstadt. Am vergangenen Samstag haben Leverkusens Oberbürgermeister Stefan Hebbel bei seinem offiziellen Amtsbesuch vor Ort und Delphis Bürgermeister Panagiotis Tagalis die Dokumente zur deutsch-griechischen Städtepartnerschaft unterzeichnet.
Diese Partnerschaft sei weit mehr als ein formeller Akt, sagt Hebbel. Denn zwischen Leverkusen und Delphi gebe es bereits eine Verbindung, „die nun einen offiziellen Rahmen erhält und künftig noch intensiver gelebt werden soll“. Denn seit 2022 gibt es bereits den Partnerschaftsverein Leverkusen-Delphi, der bislang mit Benefizaktionen, Sportveranstaltungen und konkreter Unterstützung vor Ort in Erscheinung getreten sei, so die Stadt.
In Leverkusen gebe es eine große griechische Gemeinde, teilweise leben Familien seit mehreren Generationen hier, heißt es aus dem Rathaus. Mit der neuen, jetzt auch offiziellen Partnerschaft wolle man den Dialog zwischen den Menschen aufbauen, dazu Projekte in Kultur, Bildung und Gesellschaft fördern, kurz: die deutsch-griechische Freundschaft langfristig stärken.
Delphi ist vielen vor allem durch das berühmte Orakel bekannt, „als Mittelpunkt der antiken Welt“, teilt die Stadt mit. Die erhaltenen, antiken Stätten in der griechischen Stadt sind teilweise mehr als 2600 Jahre alt und zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt „steht sinnbildlich für die Wurzeln Europas und dessen demokratische Traditionen“.
Die Stadt Leverkusen sieht diese Verbindung als „klares Zeichen für Offenheit, Zusammenarbeit und gelebte europäische Verständigung“. Stefan Hebbel kommentiert weiter: „Grundlage der Zusammenarbeit sind gegenseitiger Respekt, Vertrauen und der gemeinsame Wille, den Austausch zwischen beiden Städten nachhaltig zu vertiefen.“
