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Nasser FebruarRegenmengen im Gebiet der Wupper liegen deutlich über dem Durchschnitt

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Der Wupperpegel in Leichlingen

Die Wupper hat aktuell einen normalen Wasserstand.

Nach mehreren zu trockenen Monaten brachte der Februar erheblich mehr Niederschlag als üblich.

Mit Niederschlagsmengen, die um fast 40 Liter höher lagen als üblich, war der Februar nach mehreren zu trockenen ein recht nasser Monat im Einzugsgebiet der Wupper. Laut den Aufzeichnungen des Wupperverbandes war die niederschlagsreichste Messstelle die an der Station Kläranlage Dhünn in Wermelskirchen mit 156 Litern Regen, mehr als anderthalbmal so viel wie üblich. Im Durchschnitt fallen hier im zweiten Monat des Jahreslaufs 99 Liter.

Ebenfalls sehr nass war es an der Messstation Bever-Talsperre in Hückeswagen. Dort lag die Regenmenge bei 139 Litern pro Quadratmeter, 35 Liter mehr als im Februar-Durchschnitt (104 Liter). 36 Liter mehr als üblich fielen an der Kläranlage Solingen-Burg. Dort kamen im Februar 130 Liter zusammen statt der üblichen 94 Liter. Deutlich trockener war es an der Messstelle Elsbachstraße in Opladen: Dort kamen lediglich 63 Liter Regen zusammen.

Der 11. und der 22. Februar waren besonders niederschlagsreiche Tage. Am 22. Februar fielen an der Bever-Talsperre 24 Liter Regen pro Quadratmeter. Knapp 18 Liter kamen am 11. Februar in Solingen-Burg herunter, 17 Liter am gleichen Tag an der Messstelle Lindscheid und 14 an der Kläranlage Buchenhofen.

Der viele Regen kam den Talsperren im Wuppereinzugsgebiet zugute. Der Stauinhalt der Wuppertalsperre liegt aktuell bei 80 Prozent, Anfang März 2025 waren es lediglich 47 Prozent. Die Bever-Talsperre ist derzeit sogar zu 88 Prozent gefüllt, Mitte März 2025 betrug der Füllstand 58 Prozent. (ps)