Im März findet in Leverkusen eine Aktionswoche gegen Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit statt.
Woche gegen RassismusLeverkusen macht sich stark für Vielfalt

Alexander Lünenbach, Dezernent für Bürger, Umwelt und Soziales, Oberbürgermeister Stefan Hebbel und Susann Peters, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, präsentieren das Programm der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Copyright: Viktoria Langenhuizen
Unter dem bundesweiten Motto „100 Prozent Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ beteiligt sich die Stadt Leverkusen zum achten Mal an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Ergänzend hat die Stadt ihren eigenen Slogan gewählt: „Gemeinsam stark für Vielfalt“ prangt auch auf der „LeverKugel“ am Ludwig-Erhard-Platz.
Gemeinsames Fastenbrechen im Forum
Die Aktionswochen beginnen am 8. März mit der Kundgebung „Weg für die Menschenwürde“ in Wiesdorf, gefolgt von einem öffentlichen Fastenbrechen.
„Ich wünsche mir, dass viele Menschen an dem breiten Angebot teilnehmen.“
Oberbürgermeister Stefan Hebbel betont: „Ich wünsche mir, dass viele Menschen an dem breiten Angebot teilnehmen. Dazu gehört auch das gemeinsame Fastenbrechen an diesem Samstag. Es ist etwas Besonderes, dass die Fastenzeit bei Christen und Muslimen zeitgleich begonnen hat.“ Er hofft, dass die Menschen die Gelegenheit nutzen, um sich zu begegnen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Vorbehalte abzubauen.
Workshops, Filmvorführungen und Sport im Fokus
Das Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus umfasst Workshops, Filmreihen, Lesungen und Aktionstage. Die Human Rights Filmtage sowie mehrere Einzelvorführungen im Kommunalen Kino bringen internationale Perspektiven zu Menschenrechten und Antidiskriminierung nach Leverkusen.
Auch der Sport rückt erneut in den Mittelpunkt. Der Sportaktionstag „Gemeinsam stark für Vielfalt. Sport erleben“ beim TuS Rheindorf 1894 am 21. März, ein Workshop in der Bay-Arena bei Bayer 04 Leverkusen am 23. März und eine Lesung mit Sportjournalist Ronny Blaschke am 25. März setzen ein deutliches Zeichen: Gemeinschaft stärkt und beugt Rassismus vor.
Alexander Lünenbach erklärt: „Sich gegen Rassismus zu positionieren, ist ein Teil der DNA der Stadt Leverkusen. Die Menschen, die von Rassismus und Antisemitismus betroffen sind, werden hier nicht alleine gelassen.“
Öffentliches Engagement bündeln
Susann Peters, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, unterstreicht die Bedeutung der Wochen: „Die Internationalen Wochen gegen Rassismus mobilisieren viele Kräfte in der Öffentlichkeit, um das Engagement gegen Rassismus zu bündeln.“
Mit knapp 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im vergangenen Jahr zeigt sich: Das Interesse an Begegnung, Dialog und kultureller Vielfalt wächst. Das Kommunale Integrationszentrum nutzt Landesfördermittel des Integrationsministeriums NRW, um Workshops, Sportaktionen und Fachveranstaltungen erfolgreich umzusetzen.
Das vollständige Programm mit allen Veranstaltungen im März 2026 ist auf dem Integrationsportal der Stadt Leverkusen abrufbar.

