Frühlingswetter sorgt für mehr wilden Müll in der Stadt. OB Stefan Hebbel appeliert an die Bevölkerung.
Müll in LeverkusenPolizei erwischt Mann bei illegalem Ausräumen von Container

Altkleidercontainer auszuräumen gilt als Diebstahl. Außerdem bleibt häufig Müll zurück.
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Gerade erst sind bei der Putzaktion „Wir für unsere Stadt“ in Leverkusen rund acht Tonnen wilder Müll gesammelt worden. Schon stellt die Stadt fest, dass das Frühlingswetter viele Menschen ins Freie lockt – und viel zu häufig Müll zurückbleibt.
Die Stadt Leverkusen appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen und Rücksicht auf Natur und Mitmenschen zu nehmen. „Wer leichtfertig Müll fallen lässt, verunstaltet damit seine eigene Stadt und sein eigenes Zuhause“, betont Oberbürgermeister Stefan Hebbel.
Rund um die Osterfeiertage stoppte die Polizei nach einem Bürgerhinweis eine Person dabei, einen Altkleidercontainer in Quettingen systematisch auszuräumen. Das sogenannte „Herausfischen“ von Kleidung aus Sammelcontainern gilt als Diebstahl. Nicht selten bleiben Kleidungsstücke dabei um die Container liegen.
Einen wichtigen Beitrag dazu, die Stadt sauber zu halten, leistet auch der Job-Service Leverkusen. Im Rahmen der Beschäftigungsförderung sind drei Einsatzteams im Projektbereich „Arbeiten für eine saubere Stadt“ unterwegs. Die per Lastenfahrrad und fußläufig im Stadtgebiet präsenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Teams „Radwegepflege“, „Sauberes Leverkusen“ und „Stadtreinigung“ haben im vergangenen Jahr 180 Tonnen wilden Müll per Hand eingesammelt.

