Zwei Rampen sollen das Schieben von Fahrrädern erleichtern.
WiesdorfNach vielen Jahren wird ein Leverkusener Trampelpfad ausgebaut

Ein jahrelang als Trampelpfad genutzte Abkürzung vom Willy-Brandt-Ring (links die Aral-Tankstelle) hinunter zur Karl-Krekeler-Straße (rechts) wird jetzt mit einem Treppenabgang offiziell.
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Ein seit Jahrzehnten bestehender Trampelpfad im Wiesdorfer Süden, den Radfahrer zu einer kurzen, steilen Abfahrt ausgefahren hatten, wird jetzt ein offizieller Weg. 2022 hatten sich die Stadt Leverkusen und die Wohnungsgesellschaft als Grundstückseigentümerin geeinigt und schon vier Jahre später ist im Auftrag der Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) eine Treppenanlage gebaut worden. Zwei Rampen sollen das Schieben von Fahrrädern erleichtern.
Abstimmung mit den Füßen
Über diese Bauarbeiten haben die Bürger gewissermaßen mit den Füßen abgestimmt: Besonders für Schülerinnen und Schüler aus der sogenannten Känguru-Siedlung rund um die Bertha-von-Suttner- und die Elisabeth-Langgässer-Straße ist der Abgang eine beliebte Abkürzung zur Realschule am Stadtpark, zum Lise-Meitner-Gymnasium und in die Innenstadt.

Die alte Abfahrt.
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Für Fußgänger und Radfahrer, die aus der Siedlung an der Karl-Krekeler-Straße zum Einkaufen in die Stixchesstraße unterwegs sind, wird die neue Anlage eine Verbesserung sein. Die Gegend im Wiesdorfer Süden rund um die Stixchesstraße wurde ursprünglich weitgehend für den Autoverkehr geplant; an gute Fußwegverbindungen zwischen der Siedlung und den Geschäften wurde damals offenbar kaum gedacht.
Schon 2010 gab es eine Forderung nach einer Treppe in der Bezirksvertretung. Der jetzige Ausbau geht auf einen SPD-Antrag aus dem Jahr 2021 zurück. Die Verwaltung hatte das Vorhaben sowohl 2010 als auch 2021 abgelehnt. 2021 setzte sich die Politik jedoch darüber hinweg und beschloss den Bau dennoch.

