In der Opladener Fußgängerzone spielten sich am Donnerstag kuriose Szenen ab – zur Erheiterung aller Beteiligten.
Kuriose AktionLeverkusener Verkehrskontrolle per Liegestütze


Verkehrskontrolle
Copyright: Guido Wagner
Donnerstagmittag, Opladen: Eine 78-jährige Frau fährt – ganz langsam, wie sie betont – mit ihrem Fahrrad durch die Fußgängerzone. Dabei fällt ihr ein Polizist auf, vor dem ein paar Jugendliche Liegestütze machen. Interessiert schaut die Seniorin zu der kuriosen Gruppe, da wendet sich der Polizist ihr zu. „Das finden Sie lustig, oder? Sie sind jetzt auch dran“, sagt er lachend. In der Opladener Fußgängerzone ist – anders als in Schlebusch und Wiesdorf – das Fahrradfahren nämlich verboten.
25 Euro oder Kniebeugen
Mit Hinblick auf das Alter der Dame verzichtet der Polizist auf Liegestütze, sondern bietet ihr einen anderen Deal an: „Sie können sich jetzt entscheiden: 25 Euro oder Kniebeugen.“ Als die Frau etwas erstaunt guckt, macht er ihr drei Kniebeugen vor: „Aber Sie schaffen bestimmt zehn!“ Also stellt die 78-Jährige ihr Fahrrad ab, streckt die Arme nach vorne aus und macht zehn Kniebeugen, zur Belustigung weiterer Passantinnen und Passanten. Vom Polizisten bekommt sie dafür anstelle eines Verwarngeldes Lob und Komplimente, dass man ihr ihr Alter überhaupt nicht ansehe.
Sie schiebt ihr Rad nach dieser netten Begegnung fröhlich aus der Fußgängerzone, ebenso wie die Jugendlichen, die ihr nicht näher bekanntes Vergehen mit den Liegestütze ebenfalls abgegolten haben. Und auch wenn der Stadtkasse so ein paar Euro entgangen sind – für das Image der Polizei war die Aktion unbezahlbar.
