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Update

Verursacher flüchtig
Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Engelskirchen verunglückt auf Rückfahrt

2 min
Zu sehen ist ein verunglücktes Feuerwehrauto.

Das 16 Tonnen schwere Fahrzeug des Löschzugs Engelskirchen kam nahe Kaltenbach von der Straße ab. An Bord waren sieben Einsatzkräfte, die unverletzt blieben.

Die Einsatzkräfte waren auf der Rückfahrt von einem Einsatz auf der Autobahn. Nun gibt es erste Hinweise auf den mutmaßlichen Unfallverursacher.

Auf der Rückfahrt von einem Einsatz auf der Autobahn 4 ist am Donnerstagmorgen ein Einsatzfahrzeug des Löschzugs Engelskirchen verunglückt. Die sieben Einsatzkräfte an Bord kamen mit dem Schrecken davon. Das 16 Tonnen schwere Löschfahrzeug war gegen 8.30 Uhr von Kaltenbach in Richtung Autobahnauffahrt unterwegs, als ihm auf gerader Strecke ein Sattelschlepper entgegenkam.

Engelskirchener Wehr musste ausweichen

Nach Angaben der Feuerwehrleute fuhr der Lastwagen deutlich auf der Gegenfahrbahn. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, lenkte der Fahrer das Löschfahrzeug weiter nach rechts. Dadurch gerieten dessen Reifen auf das Bankett, das Fahrzeug rutschte in den Graben und kam nach rund 100 Metern an einer Böschung zum Stehen. „Der Graben wurde immer tiefer, unser Fahrzeug dadurch immer schräger“, schilderte Hans Peter Valdor, Vize-Leiter der Engelskirchener Wehr, das Dilemma.

Polizei sucht nach blauem Volvo-Lkw

Der Fahrer des Sattelschleppers setzte nach Angaben der Polizei seine Fahrt unbeirrt in Richtung Kaltenbach fort – laut den Beamten soll es sich um einen Lkw der Marke Volvo mit blauem Führerhaus gehandelt haben, der mit einem Container beladen war. Für das Feuerwehrauto rückte inzwischen ein Bergungsunternehmen mit Kran aus Leverkusen an. „Auf den ersten Blick scheint der Schaden nicht groß, das muss aber noch genau untersucht werden“, sagte Valdor.

Die Landesstraße bleibt voraussichtlich bis in den Nachmittag voll gesperrt. Wer Hinweise zum mutmaßlichen Unfallverursacher geben kann, erreicht die Polizei unter (0 22 61) 81 99-0.