Der Engelskirchener Verein reagiert auf die Pleiten der vergangenen Wochen. Der geschasste Coach sieht indes Versäumnisse der Klubführung.
Schlusslicht der Kreisliga BRünderother Fußballer feuern Trainer Peter Schaubode

Mit sofortiger Wirkung hat der TSV Ründeroth seinen Coach Peter Schaubode von seinen Aufgaben bei der ersten Fußball-Elf entbunden.
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Mit sofortiger Wirkung hat sich der TSV Ründeroth am Wochenende von Fußballtrainer Peter Schaubode getrennt. In einer Mitteilung vom Samstag schreibt der TSV, der Verein entbinde Schaubode von seinen Aufgaben bei der ersten Mannschaft. „Nach intensiver Analyse der sportlichen Entwicklung in den vergangenen Wochen ist der Verein zu dem Entschluss gekommen, personelle Veränderungen im Trainerteam vorzunehmen“, heißt es weiter. Beim Heimspiel am Sonntag gegen den VfR Marienhagen II übernahm bereits der bisherige Co-Trainer Hans Hansmann die sportliche Leitung.
Ründerother Fußballer sind momentan Letzter der Tabelle
Die Ründerother Fußballer tragen momentan die Rote Laterne in der Kreisliga B, Staffel 3. Besonders schmerzhaft aus Ründerother Sicht dürfte am vorvergangenen Spieltag die 0:1-Niederlage gegen den SSV Hochwald gewesen sein, einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt in der B-Liga. Peter Schaubode hatte das Traineramt am Ohl zum Beginn der Saison übernommen. Das Engagement Hansmanns sei interimsweise, der TSV-Vorstand arbeite parallel an einer langfristigen Nachfolgelösung, teilt der Verein mit.
Vorwürfe gegen den TSV-Vorstand
Schaubode selbst zeigte sich enttäuscht über seinen Rauswurf. „Nun bin ich es, der die Gesamtsituation ausbaden muss“, sagte der Coach dieser Zeitung am Sonntag. Dabei sei es die Klubführung gewesen, die ihm die Saison über keinen Kader zur Verfügung gestellt habe, der zahlenmäßig und qualitativ dem Ziel Klassenerhalt entsprochen habe. Die Bilanz der TSV-Elf sei bereits in der vergangenen Spielzeit mau gewesen, der Verein habe es aber versäumt, daraus Schlüsse zu ziehen.
Der TSV-Vorstand wiederum wollte darauf am Sonntag nicht reagieren. Vereinssprecher Philipp Lorenz sagte, man wolle nicht medial weiter Öl ins Feuer gießen.


