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Nach EM-SilberVier VfL-Handballer tragen sich ins Goldene Buch der Stadt Gummersbach ein

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Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit mit den Handballern Mathis Häseler, Tom Kiesler, Miro Schluroff und Julian Köster.

Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit (M.) empfing die Handballer (v.l.) Mathis Häseler, Tom Kiesler, Miro Schluroff und Julian Köster.

Nach ihrem Erfolg bei der Handball-EM empfing Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit Mathis Häseler, Tom Kiesler, Miro Schluroff und Julian Köster.

„Das bedeutet mir unglaublich viel. Dass ich mich in das Goldene Buch meiner Heimatstadt Gummersbach eintragen darf, macht mich unfassbar stolz“, betonte Tom Kiesler, Handballer des VfL Gummersbach, dem diese besondere Ehre am Dienstag mit drei seiner Mannschaftskollegen zuteil wurde.

Gummersbachs Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit hatte neben Tom Kiesler auch Julian Köster, Miro Schluroff und Mathis Häseler und somit die vier Handball-Vizeeuropameister ins Rathaus eingeladen. Sie durften sich im Goldenen Buch der Kreisstadt verewigen. Begleitet wurden die vier von der gesamten Bundesligamannschaft des VfL sowie dem Trainerteam und VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler.

Tom Kiesler trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Gummersbach ein.

Tom Kiesler erfüllte der Eintrag ins Goldene Buch seiner Heimatstadt mit großem Stolz.

Und auch Handball-Legende Heiner Brand war als Ehrengast und Träger des Ehrenrings der Stadt Gummersbach ins Rathaus gekommen, um den Handballern für ihre tolle Leistung bei der EM im Januar seinen Respekt zu zollen. Brand durfte sich selbst schon mehrfach ins Goldene Buch eintragen. Die jüngsten EM-Spiele habe er mit viel Freude verfolgt – am liebsten in aller Ruhe zu Hause, wie er verriet.

Halding-Hoppenheit sprach den vier VfL-Handballern neben seinen Glückwünschen zur Silbermedaille Respekt und Anerkennung für ihre sportliche Leistung aus. „Sie sind vier junge und herausragende Sportlerpersönlichkeiten aus unserer Mitte. Das macht uns stolz“, betonte der Bürgermeister und führte aus: „Sie sind nicht nur Botschafter unseres Landes, sondern unserer Stadt und des Vereins, ein fester Bestandteil unserer Gummersbacher Identität.“ 

Fleiß, Ausdauer, Leidenschaft und Mut habe zur Vizeeuropameisterschaft geführt. Die   Handballer seien somit auch Vorbilder für andere, betonte Halding-Hoppenheit, der es nicht versäumte, auch den weiteren VfL-Spielern, die mit ihren Nationalteams bei der EM angetreten waren, für ihre guten Platzierungen zu gratulieren.

Julian Köster trägt sich bereits zum dritten Mal ins Goldene Buch ein

Seit 1957 gibt es das Goldene Buch der Stadt Gummersbach, in das sich seitdem zahlreiche berühmte Persönlichkeiten eingetragen haben, darunter Konrad Adenauer. Der VfL Gummersbach tauche bislang elf Mal auf, hatte Halding-Hoppenheit gezählt – erstmals nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und des Europa-Cups im Jahr 1966.

Zuletzt hatte sich die Mannschaft nach ihrem Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga 2022 eingetragen. Für Julian Köster, der zudem nach dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2024 unterschrieb, war es bereits das dritte Mal. „Routine ist das aber auf gar keinen Fall. Es ist immer wieder eine besondere und große Ehre für mich“, betonte der 25-Jährige. Alle vier  Handballer erhielten außerdem eine Ehrenurkunde.

Ihre EM-Silbermedaillen hatten sie zu dem besonderen Termin im Rathaus nicht mitgebracht. Diese sollen im jeweiligen Zuhause einen besonderen Platz finden, verrieten die VfL-Handballer. „Vielleicht rahme ich sie, gemeinsam mit einem Trikot vom Turnier, ein“, überlegte Miro Schluroff, während die EM-Medaille bei Julian Köster gleich neben der Olympiamedaille ihren Platz gefunden hat. „Noch etwas silberlastig“, meinte er schmunzelnd.

Somit liegt es auf der Hand, dass er und seine Teamkollegen der deutschen Nationalmannschaft schon jetzt hungrig auf eine Goldmedaille bei der Heim-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr sind, wie sie verrieten.