Die Stadt Gummersbach würdigt damit 31 Jahre Ratsarbeit sowie ihr Engagement als stellvertretende Bürgermeisterin und im Bereich Jugendhilfe
Besondere EhrungHelga Auerswald erhält Ehrenring der Stadt Gummersbach

Ein besonderer Moment im Rathaus: Helga Auerswald erhält den Ehrenring der Stadt Gummersbach.
Copyright: Horn
Helga Auerswald ist mit dem Ehrenring der Stadt Gummersbach ausgezeichnet worden. Mit der zweithöchsten Auszeichnung, die ein Bürger der Stadt erhalten kann, würdigte der Rat ihre besonderen Verdienste um Gummersbach.
Die SPD-Politikerin und langjährige Stadtverordnete gehörte 31 Jahre lang dem Stadtrat an. Von 2012 bis 2025 war sie zudem 2. stellvertretende Bürgermeisterin. Bereits 1998 übernahm sie als erste Vorsitzende den damals neu eingerichteten Jugendausschuss, von 2020 bis 2025 hatte sie dieses Amt erneut inne.
Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit würdigte in seiner Laudatio vor allem Auerswalds langjähriges Engagement. „Wir ehren heute eine Persönlichkeit, die über drei Jahrzehnte hinweg Verantwortung übernommen hat“, sagte er. Sie habe die Stadt „über 31 Jahre hinweg aktiv mitgestaltet. Mit Sachverstand, Haltung, aber auch mit Humor“. Zugleich erinnerte er daran, wie viel Zeit und Einsatz kommunalpolitische Arbeit verlange.
Wir ehren heute eine Persönlichkeit, die über drei Jahrzehnte hinweg Verantwortung übernommen hat
Auerswald habe viele Jahre im Dienst der Stadt gestanden. Als stellvertretende Bürgermeisterin sei sie zudem eine wichtige Repräsentantin Gummersbachs gewesen und habe mit großem Engagement zahlreiche Termine wahrgenommen. Das Amt stehe „für Verlässlichkeit, für Respekt und für ein klares Bekenntnis für unsere Stadt“, so Halding-Hoppenheit.
In ihrer Dankesrede bedankte sich Auerswald beim Rat, bei der SPD-Fraktion und besonders bei ihrer Familie. „Ihr habt mich ermutigt und ihr habt mich geerdet“, sagte sie an ihren Mann und ihre Tochter gerichtet.
Die Arbeit in der Kommunalpolitik habe ihr viel gegeben. Sie habe viele zukunftsweisende Entscheidungen begleiten dürfen und dabei zahlreiche Menschen kennengelernt. Besonders in Erinnerung geblieben sei ihr die Vielfalt in Gummersbach und die Kreativität der Bürgerinnen und Bürger, die sie etwa bei vielen Ausstellungseröffnungen erleben durfte.
Als stellvertretende Bürgermeisterin habe sie erlebt, „welche Wirkung ein respektvoller Umgang miteinander und Toleranz gegenüber anderen Menschen bewirken kann“.
Dass ein solches Ehrenamt nicht nur politisch anspruchsvoll, sondern manchmal auch ganz praktisch herausfordernd sein kann, schilderte Auerswald mit einem Augenzwinkern. „Aber kurz gesagt, es war schön“, fasste sie ihre langjährige Tätigkeit zusammen.

