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Interner StreitZwei weitere AfD-Ratsmitglieder verlassen Marienheider Fraktion

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Das Symbolfoto zeigt das Logo der AfD.

In der AfD-Fraktion im Marienheide gibt es Streit (Symbolbild).

Die AfD-Fraktion im Marienheider Rat schrumpft weiter. Zum 1. Januar war bereits Heike Pahle ausgetreten, jetzt folgten mit Björn Schmitt und Ina Hendrich zwei weitere Mitglieder. 

Zwei weitere Ratsmitglieder der AfD in Marienheide haben ihren Austritt aus der Fraktion erklärt – Ina Hendrich und Björn Schmitt. Beide sagten, dass sie zunächst noch Mitglied der Partei bleiben wollen. Zu den Gründen wollen sie zunächst keine Angaben machen. Björn Schmitt gab an, man habe mit dem Bürgermeister gesprochen. „Warten Sie ab, was wir vorhaben“, sagte er im Rat.

Heike Pahle hatte bereits zum 1. Januar 2026 die Fraktion verlassen und ist nach eigenen Angaben auch aus der AfD ausgetreten. „Der jetzige Austritt spricht ja für sich“, so ihr Kommentar. Bei der Kommunalwahl im September 2025 hatte die AfD in Marienheide 18,8 Prozent geholt und war mit fünf Sitzen die zweitstärkste Fraktion geworden.

AfD-Fraktion in Marienheide hat nur noch zwei Mitglieder

Heftig fiel die Reaktion vonseiten der CDU und der FDP aus, die der AfD „Wählertäuschung“ vorwarfen – Pahle und Schmitt wiesen dies zurück. Jetzt besteht die AfD-Fraktion in Marienheide nur noch aus zwei Personen: dem Fraktionsvorsitzenden Wolfram Hartmann und Stefan Betat. Hartmann wollte am Dienstagabend zu den Austritten nicht Stellung nehmen.

Weil alle drei Ex-AfD-Ratsmitglieder ihr Mandat behalten, mussten in der Ratssitzung am Dienstagabend alle vier Fachausschüsse neu besetzt werden. Vier Ratsmitglieder sind jetzt fraktionslos – die drei Ex-AfD-ler sowie Gerrit Viesteg (Linke). Diese vier können in einem Ausschuss ihrer Wahl als beratendes Mitglied tätig sein.