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Tag der offenen TürGladbacher Berufskollegs werben um den Nachwuchs

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Ein Bäcker backt Berliner.

Ein Gigant der praktischen Ausbildung rund um Technik, Ernährung und Gesundheitswesen ist das Berufskolleg Bergisch Gladbach.

Das Berufskolleg Bergisch Gladbach und das Berufskolleg Kaufmännische Schulen präsentierten den Fachkräften von morgen ihr Angebot.

Zwei Bildungsschmieden, Tür an Tür: zwei Schulen, zwei Welten, ein Ziel. Wer am Samstag nach den Halbjahreszeugnissen durch Bergisch Gladbach schlendert, sucht keine Ausreden, sondern Perspektiven. Zwei Berufskollegs laden ein, und obwohl beide um Nachwuchs werben, könnten ihre Profile kaum unterschiedlicher sein.

Das Berufskolleg Bergisch Gladbach (BKGL) steht für Handwerk, Herz und neue Chancen. Hier regiert die Vielfalt des Machens. Mit 2000 Schülern und 145 Lehrkräften ist die Schule ein Gigant der praktischen Ausbildung. Es geht nicht nur um graue Theorie, sondern um vier handfeste Säulen: Technik und Gestaltung, Ernährung und Hauswirtschaft, Sozial- und Gesundheitswesen – und um jene, die noch keinen Abschluss haben.

Mehr als eine bloße Führung durch die Fachräume

Der diesjährige Tag der offenen Tür bot mehr als bloße Führungen durch Fachräume. Schulleiterin Katharina Blume verkündete: Das BKGL sei nun offiziell eine „Startchancenschule“. Ein Signal für gezielte Förderung und soziale Gerechtigkeit. Trotz klarer Schwerpunkte bleibt die Schule durchlässig: Vom Hauptschulabschluss bis zum Vollabitur ist alles möglich.

Die Mitarbeiterin eines Unternehmens stellt sich bei einer Schülerin vor.

Um Wirtschaft dreht sich alles am Berufskolleg Kaufmännische Schulen.

Nur einen Steinwurf entfernt schlägt das Herz des Handels. Hier dreht sich alles um Wirtschaft. Das Berufskolleg Kaufmännische Schulen (BKSB) verspricht: Vom ersten Schulabschluss bis zum Abitur ist jede Sprosse der Karriereleiter erreichbar. Michael Annen, stellvertretender Schulleiter, betont: „Wir gelten als Schule für kaufmännische Berufe. Doch wir bieten alle Abschlüsse. “

Die Wahl für die richtige Branche liegt bei den Schülerinnen und Schülern

In drei Jahren erreichen die Schüler den kaufmännischen Berufsabschluss und die Fachhochschulreife. Das BKSB schickt sie zudem zu Business-Sprachkursen nach Dublin oder für Praktika nach Estland und Malta.

Das Fazit des Tages: Wer gestalten, pflegen, erziehen oder bauen will, wählt das BKGL. Wer verwalten, rechnen und die Weltmärkte verstehen will, entscheidet sich für das BKSB. Die Türen stehen offen – die Wahl liegt bei den Schülern.