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Geschichte erforschtAlbert Esser aus Erftstadt erhält Rheinlandtaler

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Albert Esser hat sich um die Geschichte seines Heimatortes verdient gemacht.

Albert Esser hat sich um die Geschichte seines Heimatortes verdient gemacht.

Er weiß alles über Erftstadt-Blessem: Die Geschichte und Geschichten sind ihm eine Herzensangelegenheit.

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) würdigt Albert Essers  kulturelles Wirken mit dem Rheinlandtaler. Der 91-Jährige erhält die Auszeichnung am Dienstag (12. Mai) bei einer Feier im Rathaus in Erftstadt-Liblar. 

Esser habe sich seit der Schulzeit mit seiner Heimat Erftstadt-Blessem beschäftigt. Die Geschichte und Geschichten seines Ortes seien ihm eine Herzensangelegenheit, teilte eine LVR-Sprecherin mit. So habe er Mikrostudien zu verschiedenen Facetten des Alltagslebens in Erftstadt-Blessem und in Erp vor: Diese reichen von der Erstkommunion im Ort über die Entwicklung des Schulwesens sowie Maifeiern bis hin zur Geschichte des Kirchenchors oder des Sportvereins VfB Blessem.

2002 habe Esser die Gründung eines eigenen Geschichtsvereins in Erftstadt angestoßen. Dahinter habe das Anliegen gestanden, andere Bürgerinnen und Bürger für das Alltagsleben und die Geschichte vor Ort zu begeistern. Von 1975 bis 1995 war Esser Rektor der Theodor-Heuss-Schule in Lechenich. (jtü)