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Kampfmittel gefundenArbeiten am alten Erftverlauf in Gymnich ruhen

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Ein Bagger schaufelte im Oktober 2025 den Weg für die Erft in ihr neues Flussbett frei.

Ein Bagger schaufelte im Oktober 2025 den Weg für die Erft in ihr neues Flussbett frei.

Das Projekt wird nach Angaben des Erftverbands drei Monate später als geplant fertig.

Die Arbeiten für das Abfischen des alten Erftverlaufs und dessen Verfüllung in Gymnich ruhen. Nach Angaben des Erftverbands mussten sie zu Beginn des Jahres 2026 vorübergehend eingestellt werden. Grund hierfür sei ein Verdacht auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gewesen. Die erforderlichen Untersuchungen verzögern die ursprünglich für das Frühjahr geplante Fertigstellung des Projekts um voraussichtlich drei Monate, teilt der Verband in einer Mitteilung auf seiner Homepage mit.

Der Erftverband gehe davon aus, frühestens im April die behördliche Freigabe zur Fortführung der Baumaßnahmen zu erhalten. Erst nach vollständiger Verfüllung des alten Erftverlaufs könnten die als Baustraßen genutzten Wege wiederhergestellt und für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden. Eine Aufhebung der bestehenden Straßensperrungen sei daher aktuell nicht möglich.

Verband verspricht, Einschränkungen für die Anwohner zu minimieren

Der Erftverband arbeite eigenen Angaben zufolge mit Hochdruck daran, die Baumaßnahme so schnell wie möglich abzuschließen und die Einschränkungen für die Bevölkerung zu minimieren.

m Oktober 2025 war die Erft erfolgreich in ihre neue Gewässertrasse bei Erftstadt-Gymnich umgeleitet worden. Direkt im Anschluss begann der Erftverband mit dem Abfischen des alten Erftverlaufs und dessen Verfüllung. (jtü)